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Wohngesundheit: Holz vor SchĂ€dlingen schĂŒtzen

Wer sich beim Hauskauf fĂŒr eine Bestandsimmobilie mit viel Holzausstattung entscheidet, sollte das GebĂ€ude vor dem Kauf von einem BausachverstĂ€ndigen hinsichtlich seiner QualitĂ€t untersuchen lassen. Denn stand ein GebĂ€ude lĂ€ngere Zeit leer und war ggfs. Feuchte ausgesetzt, besteht die Gefahr, dass es von SchĂ€dlingen wie Pilzen oder Insekten befallen wurde. Mit einer Vorabuntersuchung gehen EigentĂŒmer auf Nummer sicher, dass sich das Holz in einem guten und gesunden Zustand befindet.
Sollten Schwachstellen ersichtlich werden und sollte das Holz bereits von SchĂ€dlingen befallen sein, gibt ein SachverstĂ€ndiger Auskunft darĂŒber, welche Sanierungsmaßnahmen durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen und wie hoch sich die Kosten dafĂŒr belaufen. Der Verband privater Bauherren (VPB) gibt auf seiner Internetseite eine Übersicht ĂŒber unterschiedliche HolzschĂ€dlinge. Dazu gehören beispielsweise der sogenannten Echte Hausschwamm, der Weiße Porenschwamm oder der Braune Kellerschwamm. Auch selten auftretende HolzschĂ€dlinge wie die sogenannten BlĂ€ttlinge können sich bei einer hohen Holzfeuchte bilden und verbreiten.
Der Grund fĂŒr den Holzbefall liegt meistens darin, dass die RĂ€ume einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren. Ist das Holz einmal befallen, können sich Pilze und Insekten schnell verbreiten. Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad beschleunigen die Ausbreitung des Befalls. Da die SchĂ€dlinge keine Zugluft mögen, verstecken sie sich gerne in HohlrĂ€umen, wie beispielsweise in Treppenstufen, Wandverkleidungen oder Fußleisten. Auch feuchte Holzböden oder DĂ€cher sollten vorab grĂŒndlich ĂŒberprĂŒft werden, um bei einem Holzbefall rechtzeitig Abhilfe schaffen zu können. Vorbeugender Holzschutz, eine gute Holzpflege sowie regelmĂ€ĂŸige Kontrollen bilden den Grundstein fĂŒr ein gesundes Wohnklima.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Energie sparen mit intelligenten TĂŒr- und Fensterkontakten

Intelligente TĂŒr- und Fensterkontakte haben gleich eine doppelte Funktion: Sie schĂŒtzen vor Einbrechern und unterstĂŒtzen dabei, Energie zu sparen. Denn die kleinen elektromagnetischen Sensoren sind darauf ausgerichtet zu erkennen, ob das Fenster oder die TĂŒr, an der sie angebracht sind, geöffnet oder geschlossen ist. Angekoppelt an ein Smart-Home-System geben die Sensoren ein optisches oder ein akustisches Signal ab, wenn beispielsweise beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses einige oder alle Fenster nicht verschlossen wurden.
Auch im Bereich Heizungs- und Klimasteuerung erweisen die smarten TĂŒr- und Fensterkontakte ihre Dienste. Ist ein Fenster beispielsweise zu lange geöffnet, wird die Leistung der Heizung im Winter oder die der Klimaanlage im Sommer automatisch angepasst. Der Vorteil ist: Es wird keine unnötige Energie verschwendet. Zu guter Letzt unterstĂŒtzen sie auch bei der Steuerung von Jalousien und optimieren somit das Raumklima. Einige GerĂ€te können sogar die Temperaturen im Innen- und Außenbereich sowie die Luftfeuchtigkeit messen. Mit einer im Smart-Home-System integrierten Wetterstation erkennen die Sensoren, ob beispielsweise starker Wind oder Regen aufkommt.
Smarte TĂŒr- und Fensterkontakte sind leicht anzubringen, denn sie werden lediglich an die gewĂŒnschten Stellen aufgeklebt. Dabei wird ein Magnet auf den FensterflĂŒgel befestigt, auf den Fensterrahmen hingegen das Kontaktelement. Über das Smart-Home-System wird auf einem mobilen EndgerĂ€t ĂŒber eine App angezeigt, wenn diese beiden Elemente in BerĂŒhrung kommen. Bei anspruchsvolleren GerĂ€ten zeigt das System sogar an, ob der Fenstergriff verschlossen oder das Fenster lediglich zu ist, was beispielsweise auch durch starken Wind passieren kann. Dank ihres unauffĂ€lligen Designs stören sie nicht und fĂŒgen sich optimal in die Inneneinrichtung ein.
Quelle: haubauhelden.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Musterfeststellungsklage gegen zu hohe Mieterhöhung

Werden an Immobilien Modernisierungsarbeiten durchgefĂŒhrt, folgt in der Regel eine Mieterhöhung fĂŒr die Mieter. Bis Ende 2018 durften EigentĂŒmer jedes Jahr bis zu 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Miete umlegen. Um Mieter zu erleichtern und vor hohen Mieterhöhungen zu schĂŒtzen, trat zum 1. Januar 2019 ein neues Gesetz in Kraft. GemĂ€ĂŸ einer Änderung im Mietrecht und des neuen Mietrechtsanpassungsgesetzes (MietAnpG) ist es EigentĂŒmern erlaubt, lediglich acht Prozent der Modernisierungskosten auf die Mieter umzulegen.
In MĂŒnchen kĂŒndigte die Immobilienfirma des Hohenzollernkarrees mit einem Schreiben vom 27. Dezember 2018 ihren Mietern Modernisierungsarbeiten an. Diese sollten im Dezember 2019 beginnen und bis ins Jahr 2023 andauern. Der Mieterverein MĂŒnchen reichte eine Musterfeststellungsklage vor dem Oberlandesgericht (OLG) MĂŒnchen ein. Laut dem Mieterverein sei die Zeitspanne zwischen der AnkĂŒndigung der Arbeiten und dem Beginn der Modernisierungsmaßnahmen zu lang. Es lĂ€ge die Vermutung nahe, dass die Immobilienfirma mit der AnkĂŒndigung im Dezember 2018, kurz vor Eintreten des MietAnG, davon profitieren wolle, einen höheren Betrag der Kosten auf die Mieter umzulegen. Der Musterfeststellungsklage schlossen sich 136 Mieter an.
Das OLG MĂŒnchen gab den KlĂ€gern Recht und bestĂ€tigte, dass die Zeitspanne zwischen der AnkĂŒndigung der Modernisierungsmaßnahmen und der tatsĂ€chlichen DurchfĂŒhrung zu lang sei. Die Vermieterin reichte Revision ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied zugunsten der Beklagten (Az. VIII ZR 305/19). Denn gemĂ€ĂŸ § 555c Abs. 1 BĂŒrgerliches Gesetzbuch (BGB) erfĂŒlle die AnkĂŒndigung und die geplante DurchfĂŒhrung der Modernisierungsarbeiten alle gesetzlichen Bedingungen. Die Bestimmungen aus § 555c Abs. 1 Satz 2 BGB erfordern die Benachrichtigung ĂŒber einen voraussichtlicher Beginn sowie eine voraussichtliche Dauer fĂŒr die Modernisierungsmaßnahmen. Allerdings bedarf es keiner Einhaltung einer Höchstfrist zwischen der AnkĂŒndigung und der DurchfĂŒhrung.
Quelle: BGH | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Tipps: So bringen Sie den FrĂŒhling ins Wohnzimmer

Um das FrĂŒhlingsgefĂŒhl nicht nur draußen genießen zu können, sondern sich die blĂŒhende Jahreszeit auch in den Innenbereich zu holen, reichen oftmals schon Kleinigkeiten. Mit wenigen Handgriffen und in kurzer Zeit lĂ€sst sich die Wohnung in eine FrĂŒhlings-Oase verwandeln. Dabei spielen Licht und Farben eine wesentliche Rolle. So sollten Dekorations-Artikel, Kissen, HandtĂŒcher oder das Tischgedeck in FrĂŒhlingsfarben wie Gelb, Orange, MintgrĂŒn oder Flieder gewĂ€hlt werden. Eine frisch gestrichene Wand verleiht der Wohnung neuen Glanz, bestenfalls entscheidet man sich gleich fĂŒr eine FrĂŒhlingsfarbe.
Doch auch die vorhandenen GegenstĂ€nde und Accessoires im Haushalt können farblich besser aufeinander abgestimmt werden und mehr Ruhe ausstrahlen. Nach Farben sortierte BĂŒcher im BĂŒcherregal versprĂŒhen mehr Harmonie und lassen mit der „Rainbow-Bookshelves“-Methode den Regenbogen gleich zu Hause strahlen. Auch Helligkeit, Tageslicht und weite RĂ€ume werden mit dem FrĂŒhling assoziiert. Wer in kleinen Wohnungen optisch mehr Raumtiefe schaffen möchte, sollte Spiegel auch als Dekorationsartikel nutzen. Werden sie gut platzieren, reflektieren sie das Licht und lassen RĂ€ume zudem grĂ¶ĂŸer erscheinen.
Frische Blumen aus dem Garten oder Zweige von Apfel- oder KirschbĂ€umen bringen die FrĂŒhlingsatmosphĂ€re nach Hause. Getrocknete BlĂŒten können anschließend eingerahmt und als Wandbilder genutzt werden. Auch in der KĂŒche lĂ€sst sich im Nu Frische zaubern: Ein kleines KrĂ€uterbeet auf der Fensterbank oder gebundene StrĂ€uße aus Rosmarin oder Thymian bringen nicht nur frĂŒhlinghaftes GrĂŒn ins Haus, sondern versprĂŒhen einen angenehmen und frischen Duft. Auch im Wohnbereich soll es nach FrĂŒhling riechen: Ă€therische Öle, Duftspender oder Duftlampen, die nach FrĂŒhling riechen, steigern das WohngefĂŒhl.
Quelle: Schöner Wohnen | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Gesetz: GebÀude-ElektromobilitÀtsinfrastruktur-Gesetz

Gute Neuigkeiten im Bereich Elektro-MobilitĂ€t: Im MĂ€rz 2021 ist das lang ersehnte „GebĂ€ude-ElektromobilitĂ€tsinfrastruktur-Gesetz“ (GEIG) in Kraft getreten. In diesem ist festgeschrieben, dass beim Bau von Neubauimmobilien oder bei grĂ¶ĂŸeren Renovierungen von Bestandsimmobilien eine bestimmte Anzahl von Ladestationen fĂŒr Elektroautos gewĂ€hrleistet werden muss. Das GEIG ist Teil des Klimaschutzprogramms, welches sich zum Ziel gesetzt hat, dass in Deutschland bis zum Jahre 2030 sieben Millionen Elektrofahrzeuge registriert sind.
Das GEIG schreibt unter anderem vor, dass beim Neubau oder einer grĂ¶ĂŸeren Renovierung von WohngebĂ€uden mit mehr als fĂŒnf PKW-StellplĂ€tzen, jeder Platz mit Schutzrohren fĂŒr Elektroautos ausgestattet ist. Handelt es sich bei der Immobilie um einen Neubau eines Nicht-WohngebĂ€udes mit mehr als sechs ParkplĂ€tzen, muss jeder dritte Stellplatz mit einer Leitung fĂŒr eine E-Ladestation ausgerĂŒstet werden. ZusĂ€tzlich zu der Ladeinfrastruktur muss es eine Ladestation geben. Bei bereits bestehenden Nicht-WohngebĂ€uden gilt die Vorschrift eines Ladepunkts, wenn sich auf dem GelĂ€nde mindestens 20 PKW-StellplĂ€tze befinden.
Ausnahmeregelungen betreffen Nicht-WohngebĂ€ude, die als kleine oder mittlere Unternehmen gemĂ€ĂŸ der KMU-Definition definiert sind und deren ParkplĂ€tze von Mitarbeitern genutzt werden. Ebenso gelten Ausnahmen, wenn die Errichtung einer Leitungsinfrastruktur und von Ladestationen die Gesamtkosten einer „grĂ¶ĂŸeren Renovierung“ um 7 Prozent ĂŒberschreitet. Das Gesetz beinhaltet außerdem die Vorschriften fĂŒr E-Ladestationen in Quartieren.
Quelle: BGBl | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Tipps: DachbegrĂŒnung

Ein Garten auf dem Dach ĂŒberzeugt nicht nur mit seiner Optik, sondern ist auch ein interessanter Bestandteil des ökologischen Bauens. Denn eine DachbegrĂŒnung aus Pflanzen und StrĂ€uchern bildet bedeutende Biotope und verbessert die LuftqualitĂ€t. Zudem werden TemperaturverĂ€nderungen im Sommer und im Winter ausgeglichen: Im Sommer kĂŒhlt die DachbegrĂŒnung und im Winter hĂ€lt sie warm. Auch wird die Langlebigkeit des Daches durch die grĂŒne Dachbedeckung verlĂ€ngert, indem beispielsweise Regen teilweise vom Dach zurĂŒckgehalten wird. Doch um ein blĂŒhendes und gut funktionierendes grĂŒnes Dach zu errichten, mĂŒssen einige wichtige Aspekte berĂŒcksichtigt werden.
Um die Bauteile auf dem Dach, die unter der BegrĂŒnung liegen, vor WitterungseinflĂŒssen zu schĂŒtzen, ist es wichtig, eine Dachhaut sowie einen Durchwurzelungsschutz auszulegen. Dies ist notwendig, um das Regenwasser abzuleiten und das Dach vor treibenden Pflanzenwurzeln zu schĂŒtzen. Spezielle Folien mit einem polyolefinbeschichteten Gewebe eignen sich fĂŒr die Pflanzenschutzschicht besser als PVC-Folien, da diese ökologisch unschĂ€dlich sind. Auch muss der Mutterboden mit wichtigen NĂ€hrstoffen und mineralischen LeichtzuschlĂ€gen versorgt werden. VerfĂŒgt das Dach ĂŒber keine DrĂ€nschicht, ist darauf zu achten, dass die Menge des Mutterbodens oben höher ist als unten. Dies bewirkt, dass die DrĂ€nwirkung des Substrates am unteren Teil des Daches erhöht wird.
Ist der Mutterboden sehr nĂ€hrstoffreich, sollte er mit der Zugabe von Sand abgemagert werden. Je nach Dachneigung und Vegetation sind unterschiedliche Substratdicken empfehlenswert. Hat ein Dach eine Neigung von mehr als 5 Prozent und zeichnet es sich durch eine ExtensivbegrĂŒnung aus, sollte die SubstratstĂ€rke 15 Zentimeter betragen. Damit die Pflanzen nicht austrocknen, sollte Wert auf eine möglichst dichte Vegetation gelegt werden. Ist aus bauphysikalischen GrĂŒnden lediglich eine SubstratstĂ€rke von 3 bis 8 Zentimetern erlaubt, eignen sich Moose und Sedumarten gut fĂŒr die Bepflanzung. Ein Gemisch aus WildgrĂ€sern und -krĂ€utern passt gut zu einer SubstratstĂ€rke zwischen 12 und 15 Zentimetern.
Quelle: Ökologisch Bauen | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Frist fĂŒr Einladung zur EigentĂŒmerversammlung

Nach der Wiederbestellung einer Verwalterin einer WohnungseigentĂŒmergemeinschaft (WEG) verschickte diese am 04. September 2015 eine Einladung zur nĂ€chsten EigentĂŒmerversammlung fĂŒr den 25. September 2015. Die Gemeinschaftsordnung beinhaltete einen Vermerk, dass die Einladung an die Adresse versendet werden soll, welche die EigentĂŒmer ihrem Verwalter zuletzt genannt haben. Einige EigentĂŒmer fochten den Beschluss der Wiederbestellung der Verwalterin an. Sie argumentierten, dass ein Einberufungsmangel vorlĂ€ge und behaupten, dass die Einladung mehrere EigentĂŒmer gar nicht oder nicht rechtzeitig erreicht hĂ€tte (AZ ZR 196/19).
Strittig war der Punkt, ob bei dem Versand der Einladungen zur EigentĂŒmerversammlung das Datum der Absendung ausreiche oder sich die Frist auf den Erhalt der Einladung bezieht. Die beklagten WohnungseigentĂŒmer sehen den Versand der Einladung als ordnungsmĂ€ĂŸig an, da aus ihrer Sicht das Absendedatum berĂŒcksichtigt werden muss. Zwar geben das Amts- und Landgericht den KlĂ€gern Recht. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hebt das Urteil von Amts- und Landgericht auf. Laut BGH sei die Regelung des „Absendedatums“ weit verbreitet und die Vereinbarung in der Gemeinschaftsordnung wirksam. Dies bedeutet, dass fĂŒr eine ordnungsmĂ€ĂŸige Einberufung das Datum der Absendung der Einladung ausreicht. Dies gelte sowohl fĂŒr die EigentĂŒmer, die ihre aktuelle Adresse genannt haben als auch fĂŒr diejenigen, die umgezogen sind.
Hinweis: Seit dem 1. Dezember 2020 gilt das Wohnungseigentumsgesetz (WEGesetz). Eine der Änderungen betrifft die Ladungsfrist zu EigentĂŒmerversammlungen. Diese wurde von zwei auf drei Wochen verlĂ€ngert. Das aktuelle WEGesetz geht sogar einen Schritt weiter: Bei der Einladung zur EigentĂŒmerversammlung kommt es lediglich auf eine Einladung in Textform an. Diese wĂ€re somit ebenfalls ordnungsmĂ€ĂŸig, wenn es sich um ein Einladungsschreiben per E-Mail handelt. EigentĂŒmer sollten deshalb darauf achten, beim Verwalter eine gĂŒltige E-Mail-Adresse zu hinterlassen und den Posteingang zu prĂŒfen.
Quelle: WiE | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Leben und Wohnen: Wohnpsychologie

Das Online-Magazin „Wohnen.de“ beschĂ€ftigt sich in einem Ratgeber mit dem Thema Wohnpsychologie. Zahlreiche Studien haben bereits die ZusammenhĂ€nge zwischen der Art und Weise, wie wir wohnen und unserer Persönlichkeit hergestellt und untersucht und kommen zu folgenden Ergebnissen: Da wir die meisten GegenstĂ€nde im eigenen Haushalt frei wĂ€hlen und darĂŒber bestimmen, an welchen Orten wir sie platzieren, stehen sie sinnbildlich fĂŒr unser Leben und unsere Persönlichkeit. Denn wir entscheiden selbst darĂŒber, welche ErinnerungsstĂŒcke oder GegenstĂ€nde wir ansammeln und zur Schau stellen.
Vor allen Dingen ErinnerungsstĂŒcke und persönlicher Eigentum verraten viel ĂŒber die Eigenschaften der Bewohner. Menschen, die beispielsweise ihren Wohnraum gerne mit Fotos und alten Terminkalendern oder TagebĂŒchern dekorieren, setzen sich oftmals gerne mit der eigenen Persönlichkeit auseinander und haben eine Persönlichkeitsstruktur, die sich durch Nachdenklichkeit auszeichnet. Ein GefĂŒhl von Überlegenheit möchten Menschen ausstrahlen, die im Besitz von preisintensiven oder seltenen Möbeln und GegenstĂ€nden sind. Durch diese Form der Einrichtung wird bei Besuchern oftmals ein GefĂŒhl von Neid oder Respekt erzeugt, welches durch die Wahl der EinrichtungsgegenstĂ€nde unbewusst gewĂŒnscht wurde.
Doch auch Aspekte, wie zum Beispiel das Kaufverhalten in unterschiedlichen Altersklassen, spielen eine Rolle in der Wohnpsychologie und in der Einrichtung. WĂ€hrend beispielsweise Studenten sich aufgrund ihrer geringen finanziellen Möglichkeiten mit relativ wenigen Einrichtungs- und DekorationsgegenstĂ€nden zufriedengeben, verspĂŒren Menschen nach der Ausbildung den Wunsch, ihren Status in preisintensive oder nĂŒtzlichere GegenstĂ€nde zu investieren. Ist man einmal im Beruf und verdient Geld, entwickelt sich ein GefĂŒhl und ein Wunsch danach, sich das Leben schöner und angenehmer zu machen. Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren erfahren Menschen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viele unglĂŒckliche Momente. Sei es durch den Verlust der Eltern, eine Scheidung, Unzufriedenheit im Beruf oder die Auseinandersetzung mit dem Alter und dem Älterwerden. In dieser Zeit „belohnen“ oder „beglĂŒcken“ sich Menschen durch die Anschaffung eines besonderen oder teuren Gegenstandes.
Quelle: Wohnen.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: WohnflÀchenkonsum in Deutschland

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) untersucht in einer Studie den WohnflĂ€chenkonsum in Deutschland. Dabei wurde auf Grundlage von Berechnungen von Haushalts- und Personenbefragungsdaten des sozioökonomischen Panels (SOEP) die Bevölkerung in Deutschland in 100 gleich große sozioökonomische Gruppen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen wurde der Mittelwert der WohnflĂ€che bestimmt. Die Auswertungen zum Vergleich der WohnflĂ€chen stehen in einem Online-Tool des IWs zur VerfĂŒgung. In diesem Tool kann zudem die eigene WohnflĂ€che eingegeben und unter BerĂŒcksichtigung von verschiedenen Parametern ausgewertet werden.
Zieht man die Auswertungen der Gesamtbevölkerung in Betracht, betrĂ€gt die durchschnittliche WohnflĂ€che pro Person 41 Quadratmeter. Mit mehr als 83 Quadratmetern pro Kopf gehört man zu den oberen 10 Prozent der Bevölkerung hinsichtlich der zur VerfĂŒgung stehenden WohnflĂ€che. Das Online-Tool bietet die Möglichkeit, die Daten innerhalb unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸen zu analysieren. Dazu gehört beispielsweise die Unterteilung in Ein-, Zwei-, Drei-, Vier- sowie FĂŒnf- und mehr Personenhaushalte.
Menschen, die allein wohnen, stehen mit einer durchschnittlich WohnflĂ€che von 65 Quadratmetern mehr Platz zur VerfĂŒgung. In dieser Gruppe leben nur 11 Prozent auf weniger als 41 Quadratmetern, dem Durchschnittswert der Gesamtbevölkerung. Die Auswertungen können hinsichtlich unterschiedlicher Gruppierungen eingesehen werden. Neben einer Einteilung in Ost- und Westdeutschland sowie in EigentĂŒmer- und Mieterhaushalte, enthĂ€lt das Online-Tool auch Angaben zu Haushalten mit Paaren mit oder ohne Kindern sowie Alleinerziehenden, unterschiedlichen GebĂ€udearten, der Einkommensstruktur, des Erwerbsstatus und der Bildung sowie des Alters, der Bildung und der GrĂ¶ĂŸe der StĂ€dte.
Quelle: IW | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Tipps: UnbeschÀdigte Fliesen beim Bohren

Fliesen im Badezimmer, in der KĂŒche oder in anderen RĂ€umlichkeiten sollten nach Möglichkeit nicht bearbeitet werden. Denn sie bestehen aus Keramik, Ton oder Porzellan, sind widerstandsfĂ€hig und bieten den perfekten Schutz gegen Feuchtigkeit. Mit einer RitzhĂ€rte von 8 gehören Fliesen zu den hĂ€rtesten Werkstoffen und befinden sich im oberen Drittel der HĂ€rteskala. Die RitzhĂ€rte beschreibt die Widerstandskraft eines Minerals beim Ritzen mit einem scharfkantigen Gegenstand. Zum Vergleich: Ein Diamant hat eine RitzhĂ€rte von 10.
Die RitzhĂ€rte hat zur Folge, dass Fliesen beim Bohren schnell zerbrechen, abplatzen oder Risse entstehen. Doch manchmal lĂ€sst sich der Griff zum Bohrer nicht vermeiden. Vor allen Dingen dann, wenn im Badezimmer kaum SanitĂ€reinrichtungen vorhanden sind. Mit dem passenden Werkzeug und einer korrekten Technik lassen sich Fehler vermeiden und die Fliesen bleiben unbeschĂ€digt. Zu einer der wichtigsten Vorarbeiten gehört die PrĂŒfung der Wand hinsichtlich verlegter Wasser- und Stromleitungen. Mit einem speziellen Leitungssucher lassen sich Metalle innerhalb der Wand aufspĂŒren.
Besonders geeignet fĂŒr den Bohrvorgang an Fliesen sind sogenannte Glasbohrer. Diese dringen leicht durch Keramik, Ton und Porzellan und lassen die Fliesen bei der richtigen Anwendung unbeschĂ€digt. Auch Bohrmaschinen mit einer sogenannten Bohrkrone eignen sich gut fĂŒr Wandfliesen. Bohrkronen sind mit unterschiedlichen Durchmessern erhĂ€ltlich und haben den Vorteil, dass die Fliese durch ein eingebautes Wachs oder mit einer WasserfĂŒllung gleichzeitig gekĂŒhlt wird. Die KĂŒhlung der Fliese ist das A und O beim Bohren. Denn durch die Reibung entsteht viel WĂ€rme, die schnell zu Spannungen und somit zu SprĂŒngen in der Fliese fĂŒhren können. Empfehlenswert ist es deshalb, beim Bohren kurze Pausen einzulegen und die Fliese abkĂŒhlen zu lassen. Ebenso sollte mit einer kleinen Drehzahl gebohrt und kein Druck aufgebaut werden.
Quelle: Das Haus online | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed