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Aktuelle News

Urteil: Stellparkplätze im Innenhof zulässig

In einem Wohngebiet in Sachsen-Anhalt sollte das Gebäude, in welchem sich bis zum Jahre 2016 ein Jugendamt befand, zu einem Wohnhaus umfunktioniert werden. Die dort entstehenden Wohnungen sollten ab 2019 vermietet werden. Zudem sollten im Innenhof des Gebäudekomplexes 26 Autostellplätze entstehen. Für die Baumaßnahmen lag der Eigentümerin eine Baugenehmigung vor. Der Eigentümer des Nachbargrundstücks erhob gegen die Genehmigung für die Errichtung der Parkplätze Klage und beantragte zudem Eilrechtsschutz. Aus seiner Sicht sei mit einem erhöhten und unzumutbaren Lärmaufkommen zu rechnen.
Vor dem Verwaltungsgericht (VwG) Halle hatte die Klage des Eigentümers des Nachbargrundstücks Erfolg (AZ 2 M 71/20). Das VwG stimmte dem Kläger zu, dass die Genehmigung für den Bau der Stellparkplätze rechtswidrig sei. Denn durch die 26 Parkplätze sei mit einer Erhöhung der Lärm- und Abgasentwicklung zu rechnen. Dies verstoße gemäß § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO gegen das nachbarschützende Gebot der Rücksichtnahme. Die Grundstückseigentümerin des ehemaligen Jugendamtes erhob gegen den Entscheid des VwG Beschwerde.
Im Gegensatz zum VwG entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Sachsen-Anhalt, die Genehmigung für die Errichtung der Parkplätze sei rechtmäßig. Zudem sah das OVG keinen Grund für die Einwilligung zum Eilrechtschutz für den Kläger. Das OVG entschied, dass weder ein Verstoß gegen das nachbarschützende Gebot der Rücksichtnahme vorliegen würde noch sei die Lärm- und Abgasentwicklung unzumutbar. Den Entscheid begründet das OVG damit, dass bereits in der Vergangenheit Fahrzeuge im Innenhof des Gebäudekomplexes abgestellt wurden. Auch befänden sich im gesamten Straßenviertel zahlreiche Stellanlagen, sodass den Anwohner des Wohngebiets die Lärmbelästigung durch ankommende und abfahrende Autos zuzumuten sei.
Quelle: OVG Sachsen-Anhalt | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Tipps: Flur als Wohnraum gestalten

Der Flur gehört genauso zur Wohnung und somit zum eigenen Zuhause wie das Wohn-, Ess- und Schlafzimmer. Doch oftmals wird dieser lediglich als Durchgangsbereich oder wie ein Abstellraum behandelt. Eigentlich verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ein Flur der erste Raum ist, den man im eigenen Zuhause betritt. Um Einrichtungsfehler zu vermeiden und dem Korridor denselben Charme zu verleihen, wie dem Rest der Wohnung, gibt es zahlreiche Tipps, mit denen im Handumdrehen mehr Wohlfühlatmosphäre entsteht.
Zunächst sollte im Flur Platz geschaffen und wuchtigen Möbeln Ade gesagt werden. Denn ausladende Schuhschränke und vollgestopfte Garderoben lassen den Raum schnell überfüllt und chaotisch erscheinen. Besser geeignet sind schmale Schränke, lange Wandboards und schicke Garderobehaken. Ein in Längsrichtung verlegter Boden vergrößert den Raum optisch. Auch die Wandfarbe sollte wohlgewählt sein. Helle Farben wirken freundlich. Besonders ruhig und harmonisch wirkt der Flur, wenn auch die Türen passend zur Wand lackiert oder gestrichen werden. Farbakzente verleihen dem Raum eine persönliche Note.
Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle. Während das Deckenlicht lediglich zum Saubermachen genutzt werden sollte, verleihen indirekte und diffuse Lichtquellen ein wohliges Ambiente und kreieren optisch mehr Raumtiefe. Eine kleine Sitzgelegenheit hilft nicht nur beim Schuhe anziehen, sondern sorgt für reichlich Wohnzimmeratmosphäre. Wenn es darum geht, Dinge zu verstauen, kommt ein geschlossenes und modernes Aufbewahrungssystem ins Spiel. Die Grundlage dafür ist allerdings, ungenutzte Klamotten und Gegenstände auszusortieren und nur das zu behalten, was man wirklich braucht. Herbst- und Winterjacken sowie Schuhe gehören im Frühling und im Sommer verstaut und nicht in den wohnlichen und einladenden Flur.
Quelle: Schöner Wohnen | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Forsa-Studie: Wohnen im Alter

Die Forsa-Studie „Wohnen im Alter“ im Auftrag von Vivir im Rahmen des Projekts „Vivienda“ beschäftigt sich mit der Neuentwicklung der Wohnkultur der Generation 60 Plus. Im Zentrum der Projektplanung von Vivir stehen Wohn- und Lebenskonzepte, die auf eine rege Gemeinschaft und individuelle Serviceangebote ausgerichtet sind. Mit neuen Wohnkonzepten soll ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter gewährleistet werden. Die Umfrageergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass Menschen über 60 sich nach Wohnkonzepten sehnen, in denen Gemeinschaft, Aktivität und Service im Fokus liegen.
So würde jeder Zweite der Befragten im Alter noch einmal umziehen. Ebenso hegt die Hälfte der Studienteilnehmer den Wunsch, auch in Zukunft neue Bekanntschaften zu knüpfen und sich in eine Gemeinschaft einzubringen: 77 Prozent der Teilnehmer würden den Garten mit anderen teilen, 65 Prozent den Sport- und Fitnessraum, 44 Prozent die Waschmaschine und 37 Prozent das Auto. Auf die Frage, welche Aspekte im Alter wichtig sind, gaben 88 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sie das eigene Leben genießen möchten. 64 Prozent möchten neue Hobbys entdecken und 58 Prozent neue Freundschaften eingehen.
Neben dem Leben in Gemeinschaft stehen für die Studienteilnehmer Aspekte wie Sicherheit und Komfort im Zentrum. Dazu gehören beispielsweise eine gute Infrastruktur und die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zu Ärzten und Dingen des täglichen Bedarfs. Eine altersgerechte Ausstattung, Barrierefreiheit sowie individuelle Serviceleistungen sind für 90 Prozent der Teilnehmer der Grundstein einer selbstbestimmten Lebensführung. Auch Angebote im Sport- und Freizeitbereich sowie ein Angebot von Veranstaltungen, Vorträgen und Happenings gehören, laut Aussagen der Studienteilnehmer, zu modernen Wohn- und Lebenskonzepten im Bereich „Wohnen im Alter“ dazu.
Quelle: Vivienda | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Die Vielfalt der Garagentore

Wer im Besitz einer Garage ist, hat die Qual der Wahl, wenn es darum geht, das passende Tor zu finden. Ob Rolltor, Sektionaltor, Schwing-, Schiebe- oder Flügeltor, Garagentore gibt es in unterschiedlichen Funktionsweisen und Materialien. So können Eigentümer zwischen Aluminium-, Kunststoff oder Holztoren wählen. Garagentore können manuell oder elektronisch geöffnet werden. Gemeinsam haben die heutigen Ausführungen, dass sie seit 2005 hohen Sicherheitsstandards und Leistungsanforderungen gemäß der DIN-Norm EN 13241-1 entsprechen.
In Deutschland sind Schwingtore die am häufigsten verwendete Variante. Sie sind zwar im Vergleich zu den anderen Toren preisgünstig, jedoch haben sie einen großen Nachteil: Genauso wie Flügeltore benötigen sie ausreichend Platz zum Öffnen und Schließen, da sie in ihrer gesamten Größe nach außen geschwungen werden. Gegebenenfalls müssen in der Garageneinfahrt stehende Gegenstände aus dem Weg geräumt werden. Nach Bedarf lässt sich ein Schwingtor mit einem Elektromotor ausstatten und kann per Knopfdruck bedient werden. Ein Flügeltor wird in der Regel aus Holz angefertigt und überzeugt mit seiner charmanten Optik.
Rolltore sowie Sektionaltore zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nach außen geschwenkt werden, sondern sich beim Öffnen innerhalb der Garage zusammenziehen. Bei einem Rolltor ist zu bedenken, dass die Rollläden in einen Rollladenkasten eingedreht werden. Dieser hängt an der Decke im Inneren der Garage und benötigt zusätzlich Platz. Rolltore werden mithilfe eines elektrischen Motors bewegt, da die Rollläden schwer sind und sich nicht per Hand hochschieben lassen. Auch Sektionaltore benötigen keinen Schwenkraum. Sie bestehen aus rechteckigen Einzelelementen, die sich an der Seite (Seitensektionaltore) oder an der Decke (Deckensektionaltore) befinden und die zusammengeschoben werden. Schiebetore werden auf Schienen auf- und zubewegt und lassen sich manuell oder elektronisch öffnen und schließen.
Quelle: hausbauhelden.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Mehr Energieeffizienz mit neuen Dachfenstern

Wer in seiner Bestandsimmobilie für eine bessere Energiebilanz sorgen möchte, denkt oftmals an den Austausch der Fenster. Dabei sollte auch Dachfenstern besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn der Rahmen von alten Dachfenstern wird im Laufe der Zeit morsch und die Verglasung entspricht nicht den heute geltenden Dämmwerten. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Zuge des Dachfensteraustausches gleich größere Fenster eingesetzt werden und das Dachgeschoss mit mehr Tageslicht durchflutet wird. Wer möchte, kann das Fenster zudem versetzen lassen und sich über einen weiten Ausblick erfreuen.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Dachfenstern. Eigentümer können zwischen klassischen Holzfenstern mit Lackierung oder Kunststofffenstern wählen. Diese haben den Vorteil, dass sie auch nach Jahren keine Neulackierung benötigen und kostengünstiger sind als Holzfenster. Eine hohe Qualität bieten Kunststofffenster aus Polyurethan mit einem integrierten Holzkern. Für die Einhaltung der geltenden Dämmwerte ist der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ausschlaggebend. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie die davor geltende Energieeinsparverordnung (EnEv) schreibt bei neuen Dachfenstern einen U-Wert von höchstens 1,4 (W/m²K) vor.
Wer seine Dachfenster austauscht, kann gleichzeitig auch die Innenverkleidung und somit auch die Dämmung erneuern lassen. Zudem können die Fenster versetzt und gegen größere Dachfenster ausgetauscht werden. Ob ein Schwingfenster oder ein Klapp-Schwingfenster eingesetzt werden soll, entscheiden die Eigentümer. Durch eine Smart-Home-Technik lassen sich die Fenster per Knopfdruck öffnen und schließen, auch der Sonnenschutz kann bequem vom Sofa gesteuert werden.
Quelle: effizienzhaus-online | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Prozesskosten wegen Baumängeln am Eigenheim müssen gezahlt werden

Eine Ehepaar aus der Südpfalz beauftragte im Jahre 2015 ein Massivbau-Unternehmen mit dem Bau eines Zweifamilienhauses mit Unterkellerung. Das Wohnobjekt sollte auf einem Grundstück entstehen, dass sich im Eigentum der Eheleute befand. Doch bereits während der Bauphase wurden Mängel ersichtlich, die auf Fehler während der Planungsphase zurückzuführen waren. Ebenso wurden gravierende Ausführungsfehler ersichtlich.
Das Ehepaar reichte gegen das Bauunternehmen Klage ein. Da die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten allein im Jahre 2017 etwa 13.700 Euro betrugen, machten die Eigentümer in ihrer Einkommenssteuererklärung 2017 die Prozesskosten als sogenannte außergewöhnliche Belastungen geltend. Als Grundlage bezogen sie sich auf § 33 Einkommensteuergesetz. Demnach können bestimmte unvorhergesehene Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Im Jahre 2018 wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (AZ 3 K 2036/19) ist jedoch der Auffassung, dass Prozesskosten, die im Zusammenhang mit Baumängeln an einen Eigenheim stehen, nicht als außergewöhnliche Kosten gelten. Denn auch wenn die Höhe der Kosten eine große finanzielle Belastung darstellt, ist die Existenzgrundlage der Eheleute nicht bedroht. Da beide Ehepartner erwerbstätig sind und eine Mietwohnung bewohnen, in welcher sie ihr Wohnbedürfnis decken, müssen keine lebensnotwendigen Bedürfnisse gedeckt werden. Nach Urteil des Finanzgerichts ist weder das Baugrundstück lebensnotwendig noch sind die Aufwendungen außergewöhnlich. Ebenso könnte das Ehepaar das Grundstück verkaufen.
Quelle: FG Rheinland-Pfalz | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Rauchwarnmelder im Test

Ab Januar 2021 sind in deutschen Wohnungen und Häusern Rauchwarnmelder Pflicht. Die Stiftung Warentest stellt insgesamt 17 Modelle vor und untersucht sie nach unterschiedlichen Kategorien. Neben den Standard-Modellen, den sogenannten „Stand Alone“-Meldern, werden auch drei Rauchwarnmelder untersucht, die sich über Funk vernetzen lassen. Ebenso ist ein Mini-Rauchmelder mit einem Durchmesser von nur 4 Zentimetern in der Auswahl.
Bei dem Test der Rauchwarnmelder war das wichtigste Kriterium die Zuverlässigkeit des Alarms bei der Rauchentwicklung oder bei einem Brand. Weitere Untersuchungskriterien waren die Empfindlichkeit, Lautstärke und die Handhabung des Melders. Beim Einsatz in vier verschiedenen Testfeuern wurde die Qualität der Rauchwarnmelder überprüft. Dabei erzielten gleich 13 der Melder ein gutes Gesamturteil, 3 weitere Geräte reagierten zu empfindlich auf die Rauchentwicklung. Dies hat zur Folge, dass ein Fehlalarm schnell ausgelöst werden kann. Ein Modell schnitt mit der Gesamtnote mangelhaft ab, da das Gerät den Brand zu spät erkannt hat.
Laut Stiftung Warentest eignen sich Funkrauchmelder besonders gut für große Wohnungen oder Häuser. Im Vergleich zu einem „Stand Alone“-Rauchwarnmelder, der nur in dem Raum ein Signal auslöst, in dem er die Rauchentwicklung erkennt, löst der Funkrauchmelder durch ein integriertes Funkmodul gleich in allen Räumen einen Alarm aus. Die Installation ist leicht und das Funksystem funktioniert auch durch dicke Wände und Stahlbetondecken einwandfrei. Preislich gibt es bereits Modelle ab 13 Euro. Die Preisspanne geht jedoch weit auseinander, sodass ein einziger Melder auch mehr als 80 Euro kosten kann. Die Kosten für die getesteten Funkwarnmelder lagen zwischen 68 und 85 Euro.
Quelle: Stiftung Warentest | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: Neues Arbeiten in Deutschland

Durch die Auswirkungen der Corona-Krise hat sich die Arbeitswelt rasant verändert. Viele Arbeitnehmer mussten von jetzt auf gleich von zu Hause arbeiten und sich neuen Herausforderungen stellen. In der Studie „Neues Arbeiten in Deutschland – Wie sich Arbeitsweisen, Homeoffice und Bürokonzepte verändern“ wird deutlich, dass der Wandel zu neuen Bürokonzepten auch nach der Krise deutlich zu spüren sein wird. Die Studie wurde vom Forschungsinstitut „Innofact“ im Auftrag der Magazine „Stern“ und „Schöner Wohnen“ herausgegeben. Weitere Studienpartner sind das Möbelgeschäft „Vitra“ sowie die digitale New-Work-Plattform „Ovvice“.
Befragt wurden insgesamt 832 Teilnehmer aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. Davon sind 413 Arbeitnehmer und 419 Entscheider aus dem Bereich Büromobiliar. Laut Studienergebnissen war bereits vor der Krise deutlich, dass die Arbeitswelt und ihre Strukturen vor Veränderungen stehen. Durch die Erfahrungen aus dem Homeoffice im letzten Jahr und seine plötzliche Etablierung haben sich die Anforderungen der Arbeitnehmer an ihre Arbeitsumgebung ebenfalls entwickelt.
Die Studie geht zum einen der Frage nach, was sich Mitarbeiter in der neuen Arbeitswelt wünschen und wie diese bestenfalls aussehen soll. So strebt beispielsweise ein Großteil der befragten Arbeitnehmer eine Arbeitswoche mit drei Homeoffice-Tagen und zwei Präsenztagen im Büro an. Zu anderen wurden auch die Führungskräfte befragt, welche Pläne sie in Zukunft für die Gestaltung des Arbeitsumfeldes haben und worauf sie besonders großen Wert legen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Studie mit der Einrichtung des Heimarbeitsplatzes und geht der Frage nach, wie hoch die Kosten für einen Büroarbeitsplatz sein dürfen.
Quelle: Innofact/Schöner Wohnen | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Tipp: Rohrreinigung und Sanierung

Um verstopften Rohrleitungen oder Rohrbrüchen vorzubeugen, sollte das Rohrsystem regelmäßig überprüft und gereinigt werden. Mit speziellen Werkzeugen können Kalkablagerungen, die an den Rohren haften bleiben, entfernt werden. Auch andere Partikel, wie Speisereste oder Toilettenpapier müssen abgelöst werden, damit es nicht zu einer Verstopfung in den Abflüssen kommt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Struktur der Rohrinnenwände unbeschädigt bleibt.
Werden die Rohre nicht behandelt, kann es mit der Zeit zu einem Rohrbruch und damit auch zu größeren Schäden am Gebäude kommen. Mit einfachen Hausmitteln kann bereits der Grundstein für freie Rohrleitungen gelegt werden. Ein Gemisch aus Natron oder Backpulver mit Essig sorgt dafür, dass Ablagerungen im Rohr abgetragen werden. Diese Reinigungsmischung sollte bestenfalls in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Fügt man noch Kochsalz dazu, wir die Reinigungswirkung intensiviert und die Rohre bleiben frei.
Sind die Schäden am Rohr so schwerwiegend, dass eine Rohrsanierung vonnöten ist, müssen diese dennoch zunächst gereinigt werden. Vor allem bei einem Trinkwasserrohr muss die Reinigung hohe Ansprüche erfüllen. Anschließend werden die Rohre mit einem Kunstharz versiegelt. Doch auch andere Sanierungsverfahren können infrage kommen. So wird beispielsweise in dem sogenannten Tubus-System nicht versiegelt, sondern im Schlauchliner-Verfahren (auch Inliner-Verfahren genannt) ein gänzlich neues Rohr in dem Abwasserrohr generiert. Dadurch entsteht eine doppelte Schutzfunktion: Das alte Rohr wird saniert und ein neues, intaktes Rohr wird eingeführt.
Quelle: bauen.com | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Energieeffizientes Lichtkonzept für Bürogebäude

Wenn es um das Thema Energieeffizienz in Gebäuden geht, spielt der Einsatz und die Nutzung von Tageslicht eine wichtige Rolle. Gerade im Bereich von Nichtwohngebäuden, vor allem in Bürogebäuden, kann durch eine durchdachte Konzeption und Planung der Tageslichtquellen reichlich Energie gespart werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das energieeffiziente Lichtkonzept bereits im Entwurf konzipiert wurde.
Denn nicht nur der Standort des Gebäudes und somit die äußeren Lichtverhältnisse sowie der Sonnenstand sind für den Tageslichtertrag ausschlaggebend. Auch die Lage der Baukörper und die Abhängigkeiten zueinander sowie die Architektur des Gebäudes, entscheiden über den Lichteinfall und die Verschattungen im Gebäude. Eine durchdachte tageslicht- und präsenzabhängige Beleuchtungssteuerung optimiert die Lichtverhältnisse.
Zeichnet sich das Bürogebäude durch viele Fensterflächen und einen hohen Tageslichteinfall aus, spielt gleichzeitig das Thema Kühlung eine große Rolle. Damit das Gebäude im Sommer nicht zu sehr aufheizt und die Räume nicht überhitzen, ist darauf zu achten, dass der sommerliche Wärmeeintrag trotz des hohen Lichteinfalls gering bleibt. Im § 14 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ist nachzulesen, welche Mindestvoraussetzungen für den sommerlichen Wärmeschutz in Neubaugebäuden eingehalten werden müssen. Dieser gleicht der DIN 4108-2 aus der Energieeinsparverordnung (EnEv) in der Fassung aus 2013.
Quelle: BauNetz | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed
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