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Aktuelle News

Urteil: Insektenbefall ist kein Sachmangel bei Wohnungskauf

Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem aktuellen Fall entschieden, dass das Vorhandensein von Insekten nicht automatisch einen Sachmangel bei einer gekauften Wohnung darstellt. In einem gewissen Umfang muss dies in Kauf genommen werden (AZ 22 U 64/16).
Im vorliegenden Fall hatte eine Immobilienkäuferin eine Wohnung zum Preis von 117.000 Euro erworben. Einige Wochen nach Übergabe stellte sie einen Befall von Silberfischen fest. Sie gab an, dass sich diese im Laufe der Zeit immer weiter ausgebreitet hatten und trotz intensiver Behandlung nicht zu beseitigen waren. Aufgrund dieses Sachmangels forderte sie die Rückabwicklung des Kaufvertrags.
Das Gericht entschied jedoch zu Gunsten des Verkäufers. Ein Sachmangel sei erst dann vorhanden, wenn die ganze Beschaffenheit des Objekts von dem Insektenbefall betroffen oder die Wohnung nicht mehr zu bewohnen sei. In einem älteren Objekt müsse mit dem Vorhandensein von Insekten gerechnet werden.
Quelle: LBS

Wohntipp: Im Advent auf Stolperfallen und Hitzeentwicklung achten!

Mit großen Schritten nähert sich die Vorweihnachtszeit. Für viele Eigentümer und Mieter beginnt nun die Zeit der Advents- und Weihnachtsdekoration. Doch wie die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund aktuell mitteilt, sollte man auch beim Anbringen von Lichterketten und Co stets die Sicherheit im Blick behalten, um spätere Haftungsschäden zu vermeiden.
So müssen beispielsweise Leuchtsterne über dem Hauseingang, der Deko-Weihnachtsmann auf dem Balkon oder Lichterketten vor dem Fenster so angebracht sein, dass sie auch bei starkem Wind nicht heruntergeweht werden. Gleichzeitig darf das Gebäude durch die Befestigung nicht beschädigt werden. Andernfalls können Vermieter oder andere Eigentümer verlangen, dass der Schmuck entfernt und der Schaden behoben wird.
Darüber hinaus müssen Fluchtwege stets freigehalten werden und dürfen keine Brandgefahr mit sich bringen. Auch Kabel im Treppenhaus können zur gefährlichen Stolperfalle für Mitbewohner werden. Ein prüfender Blick auf ältere Glühlämpchen lohnt sich ebenfalls: Sie verbrauchen nicht nur enorm viel Energie, sondern werden mit bis zu 70 Grad auch gefährlich heiß und können den Stroh- oder Papierstern daneben in Flammen setzen. Moderne Produkte mit Leuchtdioden sind daher die bessere Wahl und mit dem CE- bzw. dem GS-Zeichen gekennzeichnet.
Quelle: Haus & Grund

Wohnungsmarkt: Mieten steigen langsamer als 2016

Wie der aktuelle Wohnpreisspiegel des IVD zeigt, sind die Neuvertragsmieten für Wohnungen in ganz Deutschland langsamer gestiegen als im Vorjahr. Dies betrifft die Mietpreise in allen Preisklassen und ist den Marktexperten zufolge auf den stark fokussierten Wohnungsbau zurückzuführen, der den Markt besonders in den Großstädten entspannt hat.
Mit einem Durchschnittspreis pro Quadratmeter von 6,28 Euro netto kalt für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert ist der Preis um 2,35 Prozent im Vergleich zu 2016 nur leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr wurde mit Rückblick auf 2015 noch ein Anstieg von 3,43 Prozent verzeichnet. Sogar in den Metropolen stiegen die Mieten deutlich weniger an als im Vorjahr. So wurde in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf ein konstantes Mietniveau verzeichnet.
In Kleinstädten mit weniger als 20.000 Einwohnern stagnierten die Mieten nahezu. Laut Bericht stiegen die Mieten hier lediglich um 0,79 Prozent. Die einzige Ausnahme bilden die Mittelstädte ab 50.000 Einwohnern, in denen die Mietpreise mit 3,85 Prozent stärker anzogen als im Vorjahreszeitraum.
Quelle: IVD

Bautipp: Altersgerechtes Umbauen 2018 frühzeitig planen!

Eigentümer, die in naher Zukunft Umbaumaßnahmen für ein altersgerechtes Wohnen planen, sollten sich lieber früher als später mit den Maßnahmen beschäftigen. Dies teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit. Denn je eher die Planung steht, desto eher kann der Antrag bei der KfW eingereicht und die Förderzuschüsse erhalten werden.
Die KfW hat in den vergangenen Jahren den Abbau von Barrieren in Privathaushalten finanziell bezuschusst. Zwar ist der Fördertopf im KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" seit dem Sommer leer, aber Experten rechnen mit einer Neuauflage des erfolgreichen Programms 2018. Der VPB rät interessierten Immobilienbesitzern deshalb, eventuell geplante Umbauten schon jetzt sorgfältig zu planen und vorzubereiten, damit sie Anfang 2018 schnell den Förderantrag stellen können.
Wer über einen altersgerechten Umbau nachdenkt, sollte sich in jedem Fall unabhängig beraten lassen. Denn oft lohnt es sich, bei einer aufwendigeren Sanierung auch direkt den Energieverbrauch des Hauses zu optimieren und energetische Maßnahmen durchzuführen.
Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)

Energiewende: EU gibt grünes Licht für Mieterstrom

Von den Vorteilen und Chancen erneuerbarer Energien sollen in Zukunft auch Mieter profitieren, die einen großen Teil der Endverbraucher ausmachen. Vor diesem Hintergrund wurde am 25. Juli 2017 das neue Mieterstromgesetz verabschiedet und der Europäischen Kommission zur Abstimmung vorgelegt.
Ende November hat diese nun der neuen Regelung zugestimmt und somit den Startschuss für die Förderung gegeben. Voraussetzung ist allerdings, dass der Strom durch eine Solaranlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt wird und unmittelbar an die sogenannten Letztverbraucher, in den meisten Fällen die Mieter, geliefert wird. Nicht genutzter Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist oder zwischengespeichert werden.
Laut Bundeswirtschaftsministerium ist das Mieterstromgesetz der richtige Weg, um Mieter direkt von der Energiewende profitieren zu lassen. Besonders in Großstädten wird aktuell aufgrund des starken Zuzugs vermehrt Solarenergie gefördert und weiter ausgebaut.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Urteil: Kleinreparaturklausel ist auch ohne Wertobergrenze gültig

Das Landesgericht Darmstadt entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Klausel für Kleinreparaturen bei Gewerbemieten oder -pacht auch dann gültig ist, wenn der Mietvertrag keine Obergrenze für einzelne Reparaturarbeiten enthält (AZ 6 S 373/16).
Im vorliegenden Fall hatte eine Verpächterin einer Gaststätte verlangt, dass ihre Pächterin die Kosten für Reparaturen an der Heizungsanlage zurückzahlt. 2015 wurden mehrere Reparaturen an der Anlage vorgenommen und beliefen sich auf insgesamt 721 Euro. Laut Pachtvertrag muss die Pächterin für diese Reparaturen selbst aufkommen. Sie legte jedoch Widerspruch ein, da die Kleinreparaturklausel im Pachtvertrag ihrer Meinung nach aufgrund der fehlenden Kostenobergrenze für einzelne Reparaturen unwirksam sei.
Das Gericht entschied nun aktuell zu Gunsten der Verpächterin. Auch wenn keine Obergrenze für Einzelreparaturkosten festgesetzt wurde, ist die Klausel an sich wirksam.

Leben ohne Schadstoffe: Neuer Ratgeber von Stiftung Warentest

Schadstoffe sind heute nahezu in allen Materialien zu finden. Ob Schimmel in den Wänden, giftige Stoffe in Böden und Baumaterialien oder auch gesundheitsschädlicher Hausstaub – um Schadstoffe und andere gesundheitsgefährdende Einflüsse weitestgehend zu vermeiden, hat Stiftung Warentest einen neuen Ratgeber „Gesundes Wohnen“ herausgebracht.
Die Broschüre gibt Aufschluss darüber, worauf es beim gesunden Wohnen ankommt. Von der Auswahl natürlicher Baustoffe bei Neubau oder Sanierung, über den Verzicht auf chemische Reinigungsmittel bis hin zu Empfehlungen für Zimmerpflanzen, die das Raumklima verbessern, werden sämtliche Themenbereiche abgedeckt. Zudem liefert der Ratgeber wertvolle Tipps bei Schimmelbefall und bietet praktische Checklisten und Testergebnisse auf einen Blick.
Gesundes Wohnen hat 176 Seiten und ist zum Preis von 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/gesund-wohnen bestellt werden.
Quelle: Stiftung Warentest

Studie: Fakten, Trends und Wünsche für das Badezimmer

Wie soll das Bad der Zukunft aussehen? Um diese Frage zu klären, haben die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) und das forsa-Institut rund 3.000 Personen ab 18 Jahren für eine repräsentative Studie befragt. Die Ergebnisse liefern nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme, sondern geben auch Aufschluss über konkrete Erwartungen und Wünsche der Hauseigentümer.
Als häufigsten Kritikpunkt an ihrem derzeitigen Bad nennen 85 Prozent der Befragten die zu kleine Größe. Auch die Renovierungsbedürftigkeit (49 %), eine nicht vorhandene Barrierefreiheit (33 %) sowie das Fehlen einer separaten Dusche (25 %) und eines Fensters (20 %) gehören zu den meist genannten Nachteilen. Der Studie zufolge planen 16,7 Millionen Deutsche vor diesem Hintergrund eine Renovierung oder Anschaffungen im Bad bis zum Jahr 2019.
Die Studieninitiatoren nennen zudem die Barrierefreiheit als wichtigsten Zukunftstrend im Sanitärbereich. Auch das Bad als „Gesundbrunnen“ und „Wohlfühloase“ hat laut Studie hohes Marktpotenzial. Bereits heute soll das „ideale Bad“ für 41 % der Deutschen gesundheitsfördernd sein.
Quelle: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V.

Bautipp: Neues Baurecht bereits heute berücksichtigen!

Mit Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts im Januar 2018 werden Bauherren deutlich mehr Rechte zugesprochen. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, können Eigentümer bereits heute von den neuen Vorschriften profitieren. Entscheidend ist, die verbraucherfreundlicheren Regeln bei Neuverträgen direkt mit zu verhandeln.
Ob die Baufirma darauf eingeht, hängt den Bauexperten zufolge vom guten Willen des Unternehmens ab. Ein Beispiel ist ein fester Einzugstermin, den die Firmen nach neuem Baurecht einhalten müssen. Verzögerungen beim Hausbau waren bislang gang und gäbe, stellten jedoch gerade für junge Familien eine hohe finanzielle Belastung durch verlängerte Mietzahlungen oder doppelte Kinderbetreuung dar.
Ab Januar 2018 muss die Baufirma zumindest die Dauer der Baumaßnahme verbindlich angeben und ihren Bauherren dadurch mehr Planungssicherheit bieten. Wer noch in diesem Jahr an den Verhandlungstisch geht, sollte diese Rechte unbedingt kennen und die Baufirmen auf ihre Gestaltungsfreiheit beim Vertragswerk hinweisen.
Quelle: VPB e.V.

Stichtag: Neue Fristen für Umstellung auf erneuerbare Energien

Ab dem 1. Januar 2018 ändert sich das Antragsverfahren für die Umstellung der Wärmetechnik auf erneuerbare Energien. Bislang konnten Eigentümer den Antrag auf finanzielle Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch nach der Modernisierung einreichen. Ab Januar muss dies bereits vor Vertragsabschluss geschehen.
Für die staatliche Förderung von bis zu 20.000 Euro gilt die Voraussetzung, dass sich seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungssystem in der Immobilie befindet. Die höchsten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro werden für die Installation oder Erweiterung einer Solaranlage gewährt. Wärmepumpen werden mit bis zu 15.000 Euro und Biomasseanlagen mit bis zu 8.000 Euro gefördert.
Für alle Anlagen, die bis zum 31.12.2017 installiert werden, gelten Übergangsfristen für die Antragsstellung. Ebenfalls bestehen für Anlagen, deren Errichtung sich unvorhergesehen verzögert hat, Ausnahmeregelungen. In diesem Fall müssen Eigentümer jedoch nachweisen, dass der Fachbetrieb den Einbau verzögert hat.
Quelle: BAFA

Urteil: Mietpreisbremse greift nicht bei umfassender Sanierung

Wird ein Haus umfassend renoviert, unterliegt der Mietpreis nicht den Vorgaben der Mietpreisbremse. Dies ist der Fall, wenn etwa ein Drittel des für eine Neubauwohnung erforderlichen Aufwands in die Modernisierung investiert worden ist. So lautet das Urteil des Amtsgerichts Schöneberg (AZ 17 C 148/16).
Im vorliegenden Fall hatten Mieter einer Berliner Wohnung Mietrückzahlungen verlangt. Sie waren der Auffassung, dass der 2016 vertraglich vereinbarte Mietzins die durch die Mietpreisbremse zugelassene Miete überschreite. Eine umfassende Sanierung sahen die Mieter nicht als gegeben an.
Das Gericht gab jedoch der Vermieterin recht. Da die Wohnung vor der Vermietung umfassend saniert wurde, greifen die Regelungen der Mietpreisbremse hier nicht. Eine Forderung nach Mietrückzahlung ist demnach nicht gerechtfertigt.

Türschlösser: Zwölf Systeme im Sicherheitscheck

Die Wohnungstür gehört zu den häufigsten Angriffspunkten für Einbrecher. Laut Stiftung Warentest wird bei rund der Hälfte der Einbrüche versucht, die Tür auszuhebeln oder das Türschloss zu beschädigen. Gelingt dies nicht innerhalb weniger Minuten, lassen viele Kriminelle von ihrem Vorhaben ab. Im aktuellen Test hat Stiftung Warentest daher zwölf Schließzylinder auf ihre Sicherheit untersucht.
Insgesamt standen zwölf Profilzylinder für Preise zwischen 14 und 92 Euro auf dem Prüfstand. Dabei wiesen die Produkte mit einem Bohr- und Ziehschutz deutlich mehr Sicherheit auf, als Modelle mit lediglich einem Bohrschutz. Zwei Produkte von Dom und von Kaba für 77 bzw. 92 Euro überzeugten im Test – vier Schließzylinder schützten dagegen nur mangelhaft vor Einbrüchen.
Hauseigentümer und Mieter stehen vor der Herausforderung, zuverlässige von mangelhaften Produkten im Handel zu unterscheiden. Denn Eigenschaften wie Bohr- und Ziehschutz sind nicht immer transparent von den Herstellern ausgewiesen. Verbraucher sollten daher speziell beim Fachpersonal nach diesen Details fragen.
Quelle: Stiftung Warentest

Landflucht: Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt

Großstädte und Ballungszentren sind zwischen 2005 und 2015 um 1,4 Millionen Einwohner gewachsen. Dies teilt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in seinem aktuellen Raumordnungsbericht 2017 mit. Währenddessen schrumpfen ländliche Gemeinden, Klein- und Mittelstädte immer weiter: Mittlerweile haben 68 von 401 Kreisen weniger als 100 Einwohner pro Quadratkilometer und gelten damit als dünn besiedelt.
Dem Bericht zufolge sind seit 1990 etwa fünf Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert, die sich hauptsächlich in den Großstädten und Ballungsgebieten niedergelassen haben. Gleichzeitig ist die Bevölkerungszahl bei 37 Prozent der Mittelstädte und 52 Prozent der Kleinstädte deutlich zurückgegangen. Vor allem junge Menschen zieht es den Analyseergebnissen zufolge in die Stadt, während der Altersdurchschnitt in den ländlichen Gebieten deutlich ansteigt.
Die Herausforderung für Politik und Wirtschaft wird es künftig sein, zusätzlichen Wohnraum in den Ballungsgebieten zu schaffen und gleichzeitig ländliche Regionen attraktiver für junge Menschen und Familien zu gestalten, so das Fazit des Berichts.
Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bautipp: Auf offizielle Bauabnahmen vor Ort bestehen!

Die Bauabnahme gehört zu den wichtigsten Meilensteinen und rechtlichen Schritten bei einem Bauprojekt. Denn ab diesem Zeitpunkt beginnt die Gewährleistungsfrist und Bauherren müssen Mängel selbst nachweisen. Dies gilt ebenso für Eigentumswohnungen, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. aktuell mit.
Nach abgeschlossener Bauabnahme ist der Bauherr zudem für alle Versicherungen gegen Brand, Wasser- und Sturmschäden zuständig und trägt alle Risiken. Damit kein Mangel übersehen wird, raten die Bauexperten grundsätzlich zu einer formellen Bauabnahme mit einem offiziellen Termin direkt auf der Baustelle. Von schriftlichen Bauabnahmen sollten Bauherren in jedem Fall Abstand nehmen.
Auch Wohnungseigentümer sollten ihr Bauprojekt einzeln abnehmen und neben einem Termin für ihr Sondereigentum auf einem separaten Abnahmetermin für das Gemeinschaftseigentum bestehen. Auf der sicheren Seite sind Häuslebauer, die einen unabhängigen Sachverständigen beauftragen, der sie durch den gesamten Bauprozess begleitet.
Quelle Verband Privater Bauherren e.V.

Haus und Grund: Bleibt die Energieberatung unabhängig?

Eine neue Gesetzesänderung des Bundeswirtschaftsministeriums sieht vor, dass künftig auch Handwerker und Energieversorger staatlich geförderte Energieberatungen anbieten können. Aus Gründen der Unabhängigkeit wird die am 1. Dezember in Kraft tretende Richtlinie von Experten wie dem Eigentümerschutzverband Haus und Grund scharf kritisiert.
Denn eine von Herstellern, Anbietern, Produkten und Vertrieb unabhängige Beratung sei von Handwerksbetrieben und Energieversorgern mit hohem wirtschaftlichen Interesse kaum zu erwarten, so die Kritik. Dies ist jedoch die Basis für eine objektive und nachhaltige Energiesanierung, für die jeder Energieberater bislang eine Selbsterklärung unterzeichnen muss.
Nun scheint diese unabhängige Beratung in Frage zu stehen. Haus und Grund fordert vor diesem Hintergrund die neue Regierung auf, die Richtlinie wieder abzuschaffen. Ein kurzfristiger statistischer Erfolg dürfe nicht zu Lasten der Qualität der Beratung und damit der Verbraucher gehen, so die Experten.
Quelle: Haus und Grund

Urteil: Betriebskostenabrechnung muss haushaltsnahe Dienstleistungen ausweisen

Haushaltsnahe Dienstleistungen wie beispielsweise Handwerkerrechnungen oder Hausmeisterservices können steuerlich geltend gemacht werden. Damit Mieter allerdings die Kosten als solche erkennen und ausweisen können, muss die Betriebskostenabrechnung laut aktuellem Urteil des Landesgerichts Berlin entsprechend aufgeschlüsselt werden (AZ 18 S 339/16).
Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter geklagt, da er haushaltsnahe Dienstleistungen anteilig in seiner Steuerklärung ausweisen wollte. 2014 hatte sein Vermieter unter anderem Kosten für Frisch- und Schmutzwasser sowie sonstige Betriebskosten abgerechnet. Der Mieter forderte eine gesonderte Bescheinigung für die abzugsfähigen Kosten, da die vorgelegte Abrechnung nicht ausreichen würde.
Das Gericht entschied nun aktuell, dass dem Mieter eine gesonderte Ausweisung der haushaltsnahen Dienstleistungen zusteht. Zwar muss keine separate Bescheinigung erstellt werden, doch muss die Betriebskostenabrechnung so gestaltet werden, dass die Beträge klar erkennbar sind.

Finanztest: Immobilien richtig vererben oder verschenken

Eine Immobilie ist oft der wichtigste Vermögenswert im Leben. Viele Eigentümer denken bereits zu Lebzeiten über eine spätere Absicherung von Ehepartnern oder Kindern in Form einer Schenkung oder späteren Vererbung nach. In der aktuellen Finanztest-Ausgabe gibt Stiftung Warentest wichtige Tipps und zeigt Möglichkeiten zur Steuerersparnis auf.
Denn die gesetzliche Erbfolge ist nicht immer die beste Lösung, wie die Analyse der Finanzexperten zeigt. Beispielsweise können unverheiratete Paare, Pflegekinder oder der Nachwuchs des Partners nicht in vollem Umfang von dem Freibetrag profitieren, der jedem Erben zusteht. Je näher der Erbe mit dem Verstorbenen verwandt ist, desto höher ist der Betrag. In diesem Fall kann eine Schenkung zu Lebzeiten die bessere Lösung sein.
Auch wenn die Immobilie sehr wertvoll ist, lohnt sich eine Übertragung zu Lebzeiten, da eine Schenkung zahlreiche Vorteile für den Eigentümer mit sich bringt. So kann er bestimmte Personen von dem Erbe ausschließen, eine Generation überspringen und die persönlichen Freibeträge alle 10 Jahre neu ausschöpfen. Der ausführliche Test ist unter www.test.de/immobilie-vererben abrufbar.
Quelle: Stiftung Warentest

Einbruchschutz: Bund erweitert Förderprogramm für Mieter und Eigentümer

Um Mietwohnungen und Häuser besser gegen Einbrüche zu schützen, haben das Bundesbauministerium, das Bundesinnenministerium und die KfW die Förderung von Sicherheitsmaßnahmen ausgeweitet. Bereits seit März können Zuschüsse ab einer Investitionssumme von 2.000 Euro beantragt werden – nun sinkt das Mindestinvestitionsvolumen auf 500 Euro, für die 10 Prozent der investierten Mittel erstattet werden.
2016 wurden über 40.000 Förderzuschüsse für den Einbruchschutz gewährt. Die meisten Maßnahmen konzentrierten sich auf einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstungssysteme für Fenster. Die Möglichkeit, für Einbruchschutz-Maßnahmen Förderkredite mit guten Zinssätzen zu beantragen, besteht bereits seit Ende 2016.
Den Förderantrag können Hauseigentümer und Mieter auf dem Online-Portal der KfW stellen. Die Förderzusage erfolgt in der Regel innerhalb weniger Augenblicke. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind unter www.kfw.de/einbruchschutz erhältlich.
Quelle: KfW

Bautipp: Frostfreie Außenarmaturen installieren!

Hauseigentümer älterer Gebäude kennen das: Werden die Temperaturen kälter und setzt über Nacht der Bodenfrost ein, sollten alle Außenwasseranschlüsse im Garten abgestellt sein. Geschieht dies nicht, kann das gestaute Wasser gefrieren und sogar die Leitungen sprengen. Feuchteschäden an den Außenwänden können laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) anschließend die Folgen sein.
Bauherren können diesem Szenario vorbeugen, denn frostfreie Außenarmaturen werden heute fast immer standardmäßig verbaut. Dennoch sollten Eigentümer auf die Leitungsführung und Armatureninstallation achten, denn oft sind es kleine Details, die den Wohnkomfort später deutlich erhöhen.
Zudem empfehlen die Bauexperten, die frostfreien Außenarmaturen mit einer Ringleitung anzuschließen und nicht mit einer Stichleitung. Hierbei staut sich das Wasser über den gesamten Winter in der Leitung und bietet den idealen Lebensraum für Keime und Bakterien. Diese können sich anschließend über das ganze Leitungssystem verteilen.
Quelle: VPB

Energiewende im Gebäudesektor: dena fordert technologieoffenes Szenario

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und weiteren Branchenverbänden werden die Klimaschutzziele 2050 mit den derzeitigen Maßnahmen im Immobiliensektor klar verfehlt. Die Experten empfehlen, alle verfügbaren Effizienztechnologien wirtschaftlich einzusetzen und mit bestehenden Infrastrukturen zu kombinieren.
Für die Energiewende spielen Wohn- und Gewerbegebäude eine entscheidende Rolle, denn sie benötigen deutlich mehr Energie als beispielsweise der Industriesektor. Auch als Energielieferant bieten Immobilien hohes Potenzial, das laut dena durch mehr Förderprogramme und offen gestaltete Technologiekonzepte ausgeschöpft werden kann.
Denn wie die Studie gezeigt hat, bringt eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung höhere Kosten und dadurch eine größere Sanierungsrate mit sich. Im technologieoffenen Szenario dagegen, reicht eine Sanierungsrate von 1,4 Prozent, um die Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen.
Quelle: dena

Quelle: Immonewsfeed


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