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Aktuelle News

Urteil: Leerstehende Immobilien sind nicht unbegrenzt steuerlich absetzbar

Für leerstehende Immobilien werden Vermietern Fristen gewährt, in denen sie diese weiter steuerlich absetzen können, obwohl sie nicht vermietet oder verpachtet sind. Denn trotz redlicher Bemühungen von Seiten des Vermieters kann es durchaus vorkommen, dass Gebäude beispielsweise aufgrund ihres Zustandes nicht vermietet werden können (AZ IX R 17 / 16).
Im vorliegenden Fall musste ein Eigentümer seine Wohnungen über 10 Jahre lang leer stehen lassen. Der Gesamtzustand der Immobilie war so desolat, dass eine Vermietung trotz aller Bemühungen nicht möglich war. Die Versuche, innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft umfassende Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen, waren gescheitert. Das Finanzamt verweigerte schließlich die Anerkennung der geltend gemachten Werbekostenüberschüsse, da das Objekt nicht mehr betriebsbereit sei.
Der Bundesfinanzhof stimmte nun dem Finanzgericht zu. Trotz seiner Mühen habe der Eigentümer seit nunmehr 10 Jahren keine Einigung erzielen können und ein Ende des Zustandes sei nicht in Sicht.
Quelle: LBS

Einbruchschutz: Wichtig für Mieter und Vermieter

2017 wurden bundesweit 151.265 Wohnungseinbrüche registriert, bei denen ein Diebstahl begangen wurde. Insbesondere Einfamilienhäuser oder die unteren Wohnungen von Mehrfamilienhäusern sind häufig im Visier der Einbrecher. Doch wie die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ mitteilt, ist nach wie vor ein Großteil der Mietwohnungen nicht ausreichend gegen Einbrüche geschützt.
Die Meinungen, wer für die Sicherheit einer Wohnung verantwortlich ist, gehen dabei weit auseinander. Grundsätzlich gilt: Die Pflichten des Vermieters eines Mehrparteienhauses gehen in der Regel nicht über verschließbare Eingangs- und Wohnungstüren hinaus. Rechtlich gesehen gilt der sicherungstechnische Zustand, der bei Vertragsabschluss existierte. Lediglich bei Mängeln kann der Mieter auf eine Nachbesserung bestehen.
Weitergehende Sicherheitsmaßnahmen wie Sicherheitsschlösser oder Kameras sind demnach Sache des Mieters. Haben diese eine bauliche Veränderung zur Folge, muss er diese mit dem Vermieter abstimmen. Mieter können jedoch besondere Sicherheitsvorkehrungen verlangen, wenn mehrfach versucht wurde, in die Wohnung einzubrechen.
Quelle: Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir"

Heizkosten gestiegen: Mieter müssen mit Nachzahlungen rechnen

Trotz des milden Wetters ist das Heizen mit Öl teuer geworden. Laut aktueller Heizölprognose des Energiedienstleisters Techem sind die Heizkosten in Wohngebieten mit Ölversorgung im Bundesdurchschnitt um 15,4 Prozent gestiegen. Vor allem in Süddeutschland müssen sich Verbraucher daher auf Nachzahlungen bei der Heizkostenabrechnung einstellen.
Den Grund für die höheren Heizkosten sehen die Energieexperten in den gestiegenen Ölpreisen in 2017. Gegenüber dem Vorjahr haben sie um 16,2 Prozent zugelegt. Erdgas ist dagegen etwas günstiger geworden. Mit einem Rückgang von 3,9 Prozent fallen die Gaspreise etwas geringer aus als 2016.
In welcher Höhe die Nachzahlungen ausfallen werden, hängt laut Techem vom Zeitpunkt des Heizöl-Kaufes ab. Wenn beispielsweise 2017 noch größtenteils mit Reserven aus dem Vorjahr geheizt wurde, fallen die Kosten deutlich geringer aus. Wurde das Öl bereits Anfang letzten Jahres bestellt, muss mit einer höheren Nebenkostenabrechnung kalkuliert werden.
Quelle: Techem GmbH

Bautipp: Wärmepumpen auf Legionellen untersuchen

Immer wieder entscheiden sich Bauherren und Haussanierer für die Installation einer Wärmepumpe, wenn es um die Umstellung auf ein umweltschonendes Wärmekonzept geht. Was viele jedoch nicht wissen: Mit einer Wärmepumpe können sich ebenfalls gesundheitsschädliche Legionellen in den Wasserleitungen ansiedeln, warnt aktuell der Verband privater Bauherren e.V. (VPB).
Insbesondere in Mehrfamilienhäusern müssen die Wasserleitungen laut Trinkwasserverordnung regelmäßig auf Legionellen kontrolliert werden. Auffällig dabei ist, dass Gebäude mit Wärmepumpen-Systemen häufig durch den Test fallen. Die Bauexperten erklären dies durch die teilweise nur geringe Warmwassertemperatur, bei der die Keime überleben und sich ausbreiten können. Abhilfe schafft zwar beispielsweise ein zusätzlicher Elektroheizstab, dieser macht jedoch wirtschaftlich und energetisch wenig Sinn.
Vor diesem Hintergrund sollten sich Bauherren und sanierungswillige Altbaubesitzer genau überlegen, was sie einbauen wollen und sich gut beraten lassen. Wer sich der Umwelt zuliebe für eine Wärmepumpe entscheidet, der sollte zumindest darauf achten, dass das Gerät die nötige Temperatur von 65 Grad Celsius im Wärmepumpenprozess gewinnt.
Quelle: VPB

Solarstrom: Nachfrage steigt aufgrund sinkender Preise

Das Interesse an Solarstromanlagen ist seit Jahren wieder deutlich angestiegen. Bis zum Jahresende 2017 wurden laut dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) rund 67.200 neue Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,75 Gigawatt gemeldet.
Damit gingen 2017 etwa 15 Prozent mehr Anlagen ans Netz als noch im Vorjahr. Die Gründe für die steigende Nachfrage liegen den Marktexperten zufolge in den stark gesunkenen Photovoltaik-Preisen. Mit Erzeugungskosten von rund fünf Cent gehört Solartechnik laut BSW Solar zu den günstigsten Arten der Energieerzeugung in Deutschland. Vor allem die Stromspeichersysteme haben in den vergangenen Jahren merklich zu einer effektiveren Nutzung beigetragen.
Allerdings kritisiert der Branchenverband, dass die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zum Erreichen der geplanten Klimaziele nicht ausreichen. In einem 10-Punkte-Plan, der insbesondere den Abbau von Investitionshindernissen und bürokratischer Barrieren enthält, haben die Experten die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst, um den wachsenden Bedarf an Ökoenergie in Zukunft zu decken.
Quelle: BSW-Solar

Urteil: Schlichtungsgespräch muss eingehalten werden

Das Amtsgericht Augsburg entschied in einem aktuellen Urteil, dass Mieter im Falle eines vereinbarten Schlichtungsgespräches zum Erscheinen verpflichtet sind. Bleiben sie den Vermittlungsversuchen fern, kann der Vermieter eine ordentliche Kündigung aussprechen (AZ 25 C 974/16).
Im vorliegenden Fall warfen sich Parteien in einem Mehrfamilienhaus gegenseitige Lärmbelästigung vor. Nachdem die Vermieterin alle Beteiligten zu einem Schlichtungsgespräch eingeladen hatte, verweigerte ein Mieter die Teilnahme. Als Konsequenz sprach sie ihm die ordentliche Kündigung aus und beantragte anschließend die Räumung der Wohnung.
Das Gericht gab nun der Vermieterin recht. Wer einem klärenden Gespräch ohne nachvollziehbare Gründe fern bleibt, zeige kein Interesse an einer konstruktiven Lösung. Durch verspätete Mietzahlungen hielt der Mieter zudem die Regeln der Hausordnung nicht ein. Die Kündigung war demnach rechtskräftig.

Sanieren und Modernisieren: Neues Handbuch von Stiftung Warentest

Ob Neuerwerb oder Altbaumodernisierung – viele Eigentümer beschäftigen sich derzeit mit Maßnahmen, die die Energieeffizienz ihres Hauses steigern, Barrierefreiheit schaffen oder einfach den Wohnkomfort erhöhen. Mit einem neuen Ratgeber will Stiftung Warentest Bauherren bei der Planung und Durchführung ihrer Sanierungsprojekte unterstützen.
Die Marktexperten zeigen auf, welche Investitionen sich wirklich lohnen und informieren rund ums Thema energetische Sanierung. Von der thermischen Isolierung, neuen Heizkonzepten, kleinen und großen Umbauten für mehr Wohnkomfort bis hin zu einem sicheren Einbruchsschutz – mit Hilfe des Ratgebers können Eigentümer detailliert planen und erhalten praktische Checklisten sowie Musterrechnungen.
Das Handbuch Sanieren und Modernisieren ist im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/handbuch-sanieren.
Quelle: Stiftung Warentest

Wohneigentum: Grunderwerbssteuer auf Rekordhoch

Der Erwerb von Eigentum stellt aufgrund der hohen steuerlichen Belastung eine immer größere Hürde für Immobilieninteressenten dar. Laut dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und Angaben des Bundesfinanzministeriums haben die Bundesländer im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 13,14 Milliarden Euro durch die Grunderwerbssteuer eingenommen.
Dem Branchenverband zufolge stellt dies einen Anstieg von sechs Prozent gegenüber 2016 dar. Verglichen mit 2011 sind die Einnahmen sogar um 50 Prozent gestiegen. Seit 2006 wurde die Grunderwerbssteuer im Zuge der Föderalismusreform 27 Mal erhöht – vor diesem Hintergrund ist die Schmerzgrenze für Verbraucher den Experten zufolge schon lange erreicht. Vertretbar sei ein Satz von maximal zwei bis drei Prozent, um die Grunderwerbssteuer wieder auf ein investitionsfreundliches Niveau zu senken.
Erste Schritte, die privaten Erwerbern von Eigentum Freibeträge bei der Grunderwerbssteuer ermöglichen, wurden von Ländern wie Nordrhein-Westfalen bereits in die Wege geleitet. Doch insbesondere der Staat muss dem Bund der Steuerzahler (BdSt) zufolge die immer größer werdende Belastung für Privathaushalte und damit die Wohnnebenkosten senken.
Quelle: BFW

Bautipp: Insolvenzen kündigen sich oft an

Muss ein Bauunternehmen während laufender Projekte Insolvenz anmelden, brauchen Bauherren starke Nerven. Denn in der Regel stockt das Bauvorhaben in diesem Fall für mindestens sechs Monate. Darauf weist der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell hin und empfiehlt, frühzeitig Ohren und Augen offen zu halten, um sich nicht mit dem komplexen Insolvenzrecht auseinandersetzen zu müssen.
Wer seine Baufirma von Anfang an sorgfältig auswählt, Referenzen prüft und Erkundigungen einholt, kann zumindest einige Risiken ausschließen. Ein Schufa-Auszug ist laut den Bauexperten zwar hilfreich, jedoch bildet er lediglich die Vergangenheit des Unternehmens ab und sagt nichts über deren zukünftige Ausrichtung aus. Bauherren können sich jedoch absichern, indem sie sich im Vertrag die ihnen gesetzlich zustehende Erfüllungssicherheit einräumen lassen. Zudem sollte Vorkasse nie Teil des Zahlungsplans sein.
Ob ein Vertrag geltendem Baurecht entspricht und im Sinne des Bauherren gestaltet ist, kann ein unabhängiger Sachverständiger prüfen. Er kennt auch die Firmen in der Region und deren Ruf. Bauherren sollten zudem darauf achten, regelmäßig die Bauabschnitte zu kontrollieren und selbst vor Ort zu sein. Sobald sich Arbeiten verzögern, Subunternehmer nicht erscheinen, Material nicht angeliefert wird oder die Baustelle verwaist aussieht, kann eine Insolvenz drohen. Bauherren sollten solche Beobachtungen umgehend mit einem Sachverständigen besprechen und Maßnahmen ergreifen.
Quelle: VPB

Erste Energieausweise für ältere Wohngebäude werden ungültig

Wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) aktuell mitteilt, verlieren Mitte 2018 die ersten Energieausweise ihre Gültigkeit. Denn diese haben eine Laufzeit von zehn Jahren und wurden 2008 für Häuser mit Baujahr vor 1966 ausgestellt. Eigentümer älterer Immobilien sollten daher ihr Ausweisdokument überprüfen und gegebenenfalls umsteigen, so die Empfehlungen der dena.
Besonders mit Blick auf einen zukünftigen Verkauf, eine Vermietung oder Verpachtung sollte ein aktueller Energieausweis vorliegen. Hierzu raten die Energieexperten, sich an einen qualifizierten Berater zu wenden. Bei der Wahl des Energieausweises rät die dena zu einem Bedarfsausweis. Dieser sei im Vergleich zum Verbrauchsausweis aussagekräftiger und dokumentiere den energetischen Zustand eines Gebäudes im Detail.
Wer seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2002 umfassend saniert hat, besitzt in der Regel einen neuen Ausweis für seine Immobilie. Ausweise für Wohnhäuser mit Baujahr ab 1966 verlieren ab dem kommenden Jahr ihre Gültigkeit und müssen neu ausgestellt werden.
Quelle: dena

Urteil: Jahresabrechnung muss nicht alle Einzelergebnisse beinhalten

In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Jahresabrechnung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) keine Übersicht über die Abrechnungsergebnisse jeder einzelnen Wohnung beinhalten muss (AZ V ZR 189/16).
Im vorliegenden Fall hatten die WEG-Mitglieder mit Stimmenmehrheit die Jahresabrechnungen für 2012 und 2013 genehmigt. Im Vorfeld hatte der Verwalter auf Anlagen zu den Abrechnungen hingewiesen, die den Dokumenten beiliegen und eine Übersicht über die Abrechnungsergebnisse und Rückstände für alle Wohnungen beinhalten sollten. Aus diesem Grund hatte ein Eigentümer die Entscheidung angefochten.
Das Gericht entschied, dass eine Übersicht der Abrechnungsergebnisse für alle Einheiten zwar zweckmäßig, aber nicht unbedingt notwendig für eine ordnungsgemäße Jahresabrechnung sind. Denn bereits aus den Einzelabrechnungen kann entnommen werden, nach welchem Verteilungsschlüssel die Gesamtkosten aufgeteilt wurden.

Ratgeber: Stiftung Warentest gibt Tipps rund um das neue Baurecht

Jedes Bauprojekt bringt juristische Stolperfallen mit sich. Mit Inkrafttreten des neuen Baurechts im Januar 2018 haben private Bauherren zwar mehr Rechte und Sicherheiten, doch ist der Rat eines Experten und Tipps für einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle erfolgsentscheidend.
In ihrer Februar-Ausgabe erläutert die Zeitschrift Finanztest, worauf Bauherren bei der Vertragsgestaltung achten sollten und wo sie Hilfe bei Problemen erhalten. Zudem erläutern die Marktexperten von Stiftung Warentest, welche Verbesserungen das neue Baurecht mit sich bringt. Ein Beispiel für versteckte Kosten, die oftmals nicht im Vertrag enthalten sind, ist der Anschluss ans Stromnetz. Auch schwammige Formulierungen zu Qualität und Ausstattung werden in dem Ratgeber aufgedeckt.
Zudem listen die Experten auf, wo Verbraucher eine baurechtliche und bautechnische Beratung erhalten und was diese kostet. Die Artikel „Bauen ohne Ärger“ und „Neues Baurecht“ finden sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und sind bereits online unter www.test.de/bauvertragsrechte abrufbar.
Quelle: Stiftung Warentest

Studie: Bei der Wohnungssuche werden Nebenkosten unwichtiger

Einer aktuellen Online-Umfrage der Landesbausparkassen (LBS) zufolge sind Verbraucher bei ihrer Wohnungswahl kompromissbereiter geworden. Spielte der Energieverbrauch einer Immobilie im Jahr 2012 noch für 99 Prozent der Interessenten eine wichtige Rolle, legen aktuell nur noch 85 Prozent Wert auf eine hohe Energieeffizienz.
Den Grund für diese Entwicklung sehen die Marktexperten in der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt. Interessenten seien aufgrund der Wohnungsknappheit eher bereit, Zugeständnisse zu machen. Im Bereich der schadstoffarmen Baustoffe sank das Interesse sogar auf 69 Prozent. 2012 gaben noch 87 Prozent der Wohnungssuchenden an, auf eine schadstoffarme Wohnumgebung Wert zu legen.
Mit 48 Prozent ist das Interesse an einer altersgerechten Wohnung gleichgeblieben. Durch die älter werdende Gesellschaft steigt der Bedarf nach Barrierefreiheit zwar jährlich an, doch bleiben ältere Menschen heute länger fit und benötigen erst später ein barrierefreies Wohnumfeld.
Quelle: LBS

Bautipp: Vor Einzug auf Energielecks achten!

Laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) haben über 70 Prozent aller Neubauten energetische Mängel. Die Ursachen liegen den Bauexperten zufolge nicht nur in fehlerhaften Planungen, sondern auch in mangelhaften handwerklichen Ausführungen. Bauherren sollten vor diesem Hintergrund auf eine laufende Kontrolle durch einen Sachverständigen bestehen.
Die KfW schreibt sogar bei vielen ihrer Programme diese unabhängigen Kontrollen sowie abschließende Untersuchungen mit dem kombinierten Prüf- und Messverfahren aus Blower-Door-Test und Thermografie vor. Denn diese Verfahren sind technischer Standard und werden ebenfalls vor Gericht anerkannt.
Was Bauherren oft nicht wissen: Blower-Door-Tests, die der Ausführende beauftragt, lassen sich gezielt steuern. Ein gutes Ergebnis ist daher nicht überraschend. Bauherren sollten sich daher eine unabhängige, abschließende Qualitätskontrolle unbedingt schriftlich im Vertrag zusichern lassen. Zudem sollten die Ergebnisse ausführlich erläutert und ausgehändigt werden.
Quelle: VPB

Haussanierung: Neues RAL Gütezeichen für Wärmedämmstoffe

Viele Eigentümer setzen bei der Sanierung ihres Hauses auf den Rat von erfahrenen Handwerksbetrieben. Doch gerade bei Baustoffen gibt es immer wieder neue Entwicklungen und Qualitätsmerkmale, die Bauherren im Blick behalten sollten. Mit einem neuen Gütesiegel soll nun Transparenz bei den Wärmedämmstoffen geschaffen werden.
Wie die Güteschutzgemeinschaft Hartschaum e.V. (GSH) aktuell bekannt gibt, kennzeichnet das neue RAL Gütezeichen „Wärmedämmstoffe aus gebundenen EPS-Schüttungen - BEPS“ ab sofort hochwertige Produkte hinsichtlich der Wärmeleitfähigkeit, des Brandverhaltens und der Stabilität bei Belastungen. Außerdem steht es für BEPS-Dämmstoffe, die nachweislich frei von HBCD sind und regelmäßigen Eigen- und Fremdüberwachungen unterliegen.
Mit der Kenntnis aktueller Gütezeichen und Qualitätssiegel können Bauherren die Nutzung hochwertiger Dämmstoffe und damit eine nachhaltige Haussanierung sicherstellen.
Quelle: GSH

Urteil: Keine Aufwandsentschädigung für Besichtigungstermine

Wird eine Wohnung verkauft, ist der Mieter verpflichtet, Kaufinteressenten in die Wohnung zu lassen und Besichtigungstermine einzuhalten. Eine Aufwandsentschädigung steht ihm laut aktuellem Urteil des Amtsgerichts Landsberg (AZ 3 C 701/16) nicht zu.
Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin nach zweijähriger Mietdauer 2014 angekündigt, ihre Wohnung zu verkaufen. Zunächst hielt der Mieter die Termine ein, doch als der dritte Makler einen Termin anfragte, verlangte der Mieter eine Aufwandsentschädigung von 75 Euro pro angefangener Stunde, da die Termine für ihn mit erheblichem zeitlichen Aufwand und Unannehmlichkeiten verbunden gewesen seien. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis und verlangte die Räumung ihrer Wohnung.
Zunächst erklärte das Gericht die Kündigung der Vermieterin für unwirksam. Eine Weigerung des Mieters, Besichtigungstermine durchzuführen, rechtfertigt keine Kündigung. Allerdings hat der Mieter auch keinen Anspruch auf Aufwandsentschädigung, da das Einhalten von Besichtigungen nach vorheriger Ankündigung zu seinen Pflichten gehört.

Baurecht 2018: Haus & Grund aktualisiert Musterbauverträge

Mit Beginn des neuen Jahres ist ebenfalls das neue Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Vor diesem Hintergrund hat der Eigentümerverband Haus & Grund zusammen mit dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) die Vertragsmuster an die neuen Regelungen angepasst, die bereits seit 10 Jahren herausgegeben werden.
In der neuen Fassung wurden beispielsweise die Regelungen zu Leistungsänderungen und zusätzlichen Leistungen sowie zur fiktiven Abnahme an die neuen gesetzlichen Regelungen angepasst. Das Widerrufsrecht für private Bauherren bei Schlüsselfertigbauverträgen wurde ebenfalls berücksichtigt. Zudem beinhalten die Vorlagen die nun vom Gesetz vorgegebenen verbraucherschützenden Regelungen für Abschlagszahlungen.
Sowohl zum Einzelgewerk/Handwerkervertrag als auch zum Einfamilienhaus/Schlüsselfertigbauvertrag werden ausführliche Informationen und praktische Tipps geliefert. Die Verträge können als PDF-Datei heruntergeladen oder direkt am Bildschirm ausgefüllt werden und sind kostenlos bei Haus & Grund-Vereinen, bei ZDB-Landesverbänden, Mitgliedsinnungen und im Internet (www.hausundgrund.de und www.zdb.de) erhältlich.
Quelle: Haus & Grund

Marktreport: Kaufpreise für Wohnungen steigen stärker als Mieten

Wie eine aktuelle Analyse des Berliner Markforschungsinstituts Empirica gezeigt hat, sind die Preise für Mietwohnungen 2017 weiter angestiegen. Mit 5,9 Prozent in den Top-Metropolen müssen Mieter in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen.
Nichts desto trotz haben sich die Mieten nur halb so stark erhöht wie die Kaufpreise für Wohnungen. Diese wiesen in den sogenannten A-Städten einen Anstieg von 9,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf. Besonders stark ist der Index für Eigentumswohnungspreise im vierten Quartal 2017 mit einem Plus von 2,5 Prozent angestiegen.
Die Gründe für die hohe Divergenz zwischen Miet- und Eigentumswohnungen liegen laut den Analysten an den Niedrigzinsen sowie fehlenden Anlageoptionen für Investoren. Den Experten zufolge werden die Mieten noch so lange steigen bis die Kluft zwischen Nachfrage und tatsächlichen Fertigstellungen geschlossen ist.
Quelle: Empirica

Trockenheizen: Schließen der Dachluke beachten!

Die Bauexperten des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) geben aktuell Tipps für ein richtiges Trockenheizen beim Neubau. Da Putz und Estrich zu großen Teilen aus Wasser bestehen, muss die Feuchtigkeit insbesondere im Winter möglichst schnell aus dem Haus. Heizen und regelmäßiges Lüften sind dabei entscheidend für den Erfolg des Bauprojekts.
Ist die Heizung im Haus allerdings noch nicht installiert oder funktionsfähig, sollten Trocknungsgeräte zum Einsatz kommen. Bauherren sollten darauf achten, dass die Luke zum Dachboden entweder mit einer Folie oder einer Tür geschlossen bleibt. Bleibt sie geöffnet, steigt die extrem feuchte Warmluft nach oben in den ungedämmten Dachraum, kondensiert dort an den Holzbalken und kann Schimmelbildung verursachen.
Die Bauexperten raten vor diesem Hintergrund, eine Absperrung zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich zu errichten, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
Quelle: VPB

Effizienzlabel: Kennzeichnungspflicht für alte Heizungen ab 2018

Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) aktuell mitteilt, müssen seit 2018 alle Heizungsanlagen mit Baujahr vor 1994 mit einem Energieeffizienzlabel versehen werden. Dieses erfolgt durch den Heizungsinstallateur oder Schornsteinfeger und funktioniert nach der bekannten Farbskala von grün bis rot.
So lässt sich künftig auf einen Blick erkennen, wie effizient oder ineffizient eine Heizung älteren Baujahrs ist. Diese Transparenz soll künftig mehr Eigentümer dazu bewegen, ihre veralteten Anlagen gegen moderne Geräte auszutauschen. Denn nach wie vor sind laut Auffassung der Heizungs- und Solarbranche rund 14 Millionen Heizungen völlig veraltet und sollten modernisiert werden.
Der Branchenverband empfiehlt Eigentümern daher, eine geplante Sanierung nicht auf die lange Bank zu schieben, denn auch in diesem Jahr stellt der Bund wieder hohe Zuschüsse von einigen tausend Euro für den Umstieg auf Solarheizungen bereit. Weitere Informationen finden Interessenten unter www.solartechnikberater.de.
Quelle: BSW Solar

Quelle: Immonewsfeed


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