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Aktuelle News

Neubau: Hauspreise um 10,2 Prozent gestiegen

Wer ein neu gebautes Haus kaufen will, muss im Bundesdurchschnitt derzeit rund 10,2 Prozent mehr Geld bezahlen als 2017. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Empirica-Immobilienpreisindex. Besonders deutlich wird der Preisanstieg in den Städten – hier zogen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser allein vom ersten zum zweiten Quartal 2018 um 2,5 Prozent an.
Auch die Preise für Eigentumswohnungen haben sich in den kreisfreien Städten im zweiten Quartal 2018 um 2,3 Prozent verteuert. Bezogen auf ganz Deutschland stiegen die Preise um 9,3 Prozent. Zwar zeigen die Städte den größten Zuwachs, doch auch die Landkreise weisen bundesweit einen Aufwärtstrend auf.
Nach wie vor sehen Immobilienexperten zu wenig Neubau als eine Hauptursache für die Preisentwicklung, die im Jahr 2007 ihren Anfang hatte. Trotz des Wegzugs vieler junger Menschen aus den ländlichen Gebieten in die Städte sei von Seiten der Baupolitik viel zu wenig in den Neubau investiert worden.
Quelle: Empirica

Alte Heizungen: Austausch frühzeitig planen!

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) sind Hausbesitzer seit diesem Jahr dazu verpflichtet, ältere Heizungen gegen effizientere Anlagen auszutauschen. Betroffen sind Öl- und Gasheizungen, die vor 30 Jahren oder mehr installiert wurden. Wer nun frühzeitig plant, kann laut dem Verband Privater Bauherren e.V. von guten Konditionen und flexiblen Terminen profitieren.
Denn die beste Zeit für einen Heizungsaustausch ist der Sommer, so die Bauexperten. Zu dieser Zeit sind viele Handwerker noch verfügbar und es ist Zeit, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen. Gerade, wenn Eigentümer über ein größeres Sanierungsprojekt nachdenken, sollte frühzeitig geplant und ein Energieberater hinzugezogen werden.
Auch wer erst im nächsten Jahr zu einem Austausch verpflichtet ist, sollte sich bereits 2018 mit der Sanierung beschäftigen, um eine entsprechende Finanzierung auf die Beine zu stellen. Nur mit ausreichend Zeit und einer umfassenden Beratung können alle technischen Möglichkeiten ausgelotet und die passende Lösung für das eigene Haus festgestellt werden.
Quelle. VPB

Erneuerbare Energien: Erstmals mehr Stromerzeugung als Kohlekraftwerke

Mit etwa 118 Milliarden kWh haben Erneuerbare Energien nach Schätzungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) in den ersten sechs Monaten 2018 zur Bruttostromerzeugung in Deutschland beigetragen – rund 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit 107 Milliarden kWh.
Damit haben die alternativen Energiequellen erstmals einen höheren Anteil an der Stromerzeugung als Braun- und Steinkohlekraftwerke, deren Beitrag mit etwa 114 Milliarden kWh deutlich zurückgegangen ist. Erdgas und Kernenergie verzeichneten ebenfalls einen Rückgang auf rund 40 Milliarden bzw. 37 Milliarden kWh im ersten Halbjahr 2018.
Dem BDEW zufolge ist der Ausstieg aus der Kohlestromversorgung damit in vollem Gange. Von der Politik fordern die Energieexperten eine deutliche Beschleunigung des Netzausbaus, um die Erneuerbaren Energien weiter in das Energiesystem zu integrieren.
Quelle: BDEW

Urteil: Mietausfallrisiko kann auf Betriebskosten umgelegt werden

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass die Kosten für eine Gebäudeversicherung, die einen Mietausfall miteinschließt, auf die Betriebskosten umgelegt werden können (AZ VIII ZR 38/17).
Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin eine Gebäudeversicherung abgeschlossen, die das Risiko eines finanziellen Verlustes infolge eines Mietausfalls eingrenzt. Die Kosten für diese Versicherung legte sie auf die Betriebskosten um. Die Mieterin war jedoch der Ansicht, dass sie nicht für das Risiko eines Mietausfalls aufkommen muss.
Das Gericht entschied nun jedoch zu Gunsten der Vermieterin. Zwar sei eine separate Mietausfallversicherung nicht umlegbar, jedoch muss die abgeschlossene Gebäudeversicherung insgesamt zu den Sachversicherungen hinzugerechnet werden und fällt somit unter die umlagefähigen Kosten bei der Betriebskostenabrechnung.

Home-Office: Nicht immer steuerlich absetzbar

Arbeiten von zu Hause – ein Trend, den immer mehr Menschen für sich erkannt haben. Doch wie der Bundesfinanzhof aktuell entschieden hat, muss das Büro bestimmten Voraussetzungen entsprechen, damit es steuerlich absetzbar ist (AZ III R 62/11).
Wenn der Raum beispielsweise über eine Küchenzeile verfügt, besteht das Risiko, dass die Nutzungsart der Räumlichkeiten nicht anerkannt wird. Auch der Zugang über private Räume wurde im vorliegenden Fall als Ablehnungsgrund genannt. Den Richtern zufolge muss erkennbar sein, dass der Raum vorwiegend der „Erledigung gedanklicher, schriftlicher, verwaltungstechnischer oder -organisatorischer Arbeiten dient“.
Eigentümer, die über die Einrichtung eines Arbeitsplatzes zu Hauses nachdenken, sollten sich also frühzeitig mit den Anforderungen des Finanzamtes beschäftigen, um das eigene Büro in voller Höhe steuerlich geltend machen zu können.
Quelle: LBS

Immobilienpreise: Ist ein Ende des Booms in Sicht?

Die Preise für Wohnungen und Häuser sind in den vergangenen zehn Jahren europaweit immer weiter angestiegen. Besonders in einigen Ländern wie Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Schweden betrug das reale Preiswachstum der Ratingagentur Scope zufolge 20 bis 50 Prozent. Doch dieser Trend könnte sich 2018 zumindest zeitweise abschwächen.
Durch die gestiegene Neubautätigkeit besonders in den Nachbarländern wird nach jahrelangen Preiszuwächsen auch in Deutschland nun eine Preiskorrektur erwartet. Allerdings: Mit 285.000 neuen Wohnungen in 2017 liegt in Deutschland nach wie vor kein Überangebot an Wohnraum vor, was wiederum Immobilienkäufer und Investoren freuen wird.
Denn die Bauintensität liegt mit 3,5 Wohnungen je 1.000 Einwohnern dicht am langfristigen Durchschnitt. Mit Blick auf die Kapazitätsengpässe der Bauindustrie und das fehlende Bauland besonders in Städten und Ballungszentren ist auch in den kommenden Jahren nicht mit einem Überangebot und damit einem Wertverlust zu rechnen.
Quelle: Scope

Bautipp: Elektrosmog schon bei der Planung vermeiden!

Elektrosmog ist in vielen Lebensbereichen nachzuweisen und belastet viele Menschen in ihrem Alltag. Doch Bauherren können zumindest in den eigenen vier Wänden dafür sorgen, dass so wenig wie möglich von der Strahlenbelastung vorhanden ist.
Entscheidend ist hierbei eine frühzeitige Planung und durchdachte Möblierung der Zimmer, wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt. Beispielsweise sollten an den Wänden, an denen später die Betten stehen, keine Elektroleitungen geplant werden. Außerdem werden im gesamten Wohnbereich nur abgeschirmte Kabel empfohlen, um die Elektrosmog-Belastung zu minimieren.
Besitzern von Bestandsimmobilien rät der VPB, im Nachhinein sogenannte Netzfreischaltungen installieren zu lassen. Wird nun das Gerät abgeschaltet, fährt gleichzeitig der gesamte Stromkreis runter und reduziert die elektromagnetische Strahlung auf ein Minimum. Allerdings sollte die Installation stets von einem Fachbetrieb vorgenommen werden.
Quelle: VPB

Wohnungspolitik: Klimaschutzziele in weiter Ferne

Wie der Eigentümerverband Haus & Grund aktuell mitteilt, hinkt die Bundesregierung ihren eigenen Klimaschutzzielen weit hinterher. Die CO2-Reduzierung wird dem aktuellen Klimaschutzbericht zufolge bis 2020 maximal 32 Prozent betragen. Anvisiert war eine Minderung um 40 Prozent gegenüber 1990.
Die derzeitigen Maßnahmen reichen laut den Immobilienexperten nicht aus, um die CO2-Belastung noch mehr zu reduzieren. Sie empfehlen einen schnellen Ausstieg aus der Kohlestromversorgung und fordern insbesondere gezielte Maßnahmen im Verkehr- und Industriesektor, wo bislang nicht die gewünschten Ziele erreicht wurden.
Immobilienbesitzer haben Haus & Grund zufolge dagegen bereits seit Jahren die Wichtigkeit von Energiesparmaßnahmen erkannt und ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele geleistet. Die Experten empfehlen, einen strategischen Richtungswechsel, der von einer weiteren Belastung der Verbraucher und Eigenheimbesitzer absieht.
Quelle: Haus & Grund

Urteil: Betriebskosten richten sich nach tatsächlicher Wohnfläche

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass es bei der Berechnung der Betriebskosten auf die tatsächliche Wohnfläche ankommt und nicht auf die im Vertrag vereinbarte Wohnungsgröße (AZ VIII ZR 220/17).
Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Betriebskosten für 2013 und 2014 anhand der tatsächlichen Wohnfläche berechnet. Im Mietvertrag ist eine Fläche von 74,59 Quadratmetern vereinbart, die tatsächliche Wohnungsgröße beträgt jedoch 78,22 Quadratmeter. Die Mieter argumentierten, dass den Betriebskosten die schriftlich vereinbarte Wohnfläche zugrunde liegen müsste und zogen den Differenzbetrag von der Miete ab.
Mit seiner aktuellen Entscheidung gab der Bundesgerichtshof der Vermieterin Recht und hob sein vorangegangenes Urteil auf, bei dem noch die vertraglich vereinbarte Größe maßgeblich für die Betriebskostenabrechnung gewesen war.

Bauherren-Praxismappe: Tipps, Checklisten und Planungshilfe

Ein Hausbau ist eine logistische Meisterleistung. Denn ist erst einmal die Finanzierung geklärt, müssen sich Bauherren mit der Koordinierung und Kontrolle zahlreicher Gewerke auseinandersetzen. Vor diesem Hintergrund hat Stiftung Warentest eine neue Praxismappe für Bauherren veröffentlicht, die Häuslebauer bei ihrem Projekt unterstützt.
Mit viel Wissen, Checklisten und Formularen erhalten Bauherren eine gute Hilfestellung für die ersten Schritte rund um ihren Hausbau. Denn bereits kleine Nachlässigkeiten und Fehler können bei einem Bauprojekt teuer werden oder sogar rechtliche Auseinandersetzungen mit sich bringen. Die Praxismappe hilft, Abläufe und Prozesse zu verstehen und die Kontrolle über die eigene Baustelle zu behalten.
Die Broschüre stellt außerdem leicht verständliche Musterbriefe und Abnahmeprotokolle zur Verfügung, die bequem herausgetrennt und verwendet werden können. Eine gute Gesprächsbasis erhalten Bauherren außerdem mit insgesamt sechs Kapiteln, in denen Autor und Architekt Rüdiger Krisch allerhand wertvolle Informationen rund um den Bauprozess bereitstellt. Die Praxismappe „Alle Abnahmen“ folgt auf die Praxismappe „Finanzierung“, hat 240 Seiten und kostet 19,90 Euro im Buchhandel und unter www.test.de/bauherrenpraxismappe-abnahmen.
Quelle: Stiftung Warentest

Urteil: Bei zu viel Zugluft darf die Miete gemindert werden

In einem aktuellen Urteil hat das Landgericht Frankfurt entschieden, dass bei einem Passivhaus mit Lüftungsanlage eine geringe Zugluft geduldet werden muss. Wenn es allerdings zu luftig wird, haben Mieter das Recht, eine Mietminderung durchzusetzen (AZ 33 C 1251/17).
Im vorliegenden Fall hatten Mieter einer Dreizimmer-Wohnung in einem Passivhaus wegen übermäßiger Zugluft geklagt. Die Wohnung ist mit einer Lüftungsanlage mit Wärmegewinnung ausgestattet. Da diese fehlerhaft reguliert war, zog ein permanenter kalter Luftstrom durch die Wohnräume. Die Mieter hielten dies für nicht tragbar und minderten die Miete um 20 Prozent.
Das Gericht gab nun aktuell den Mietern recht. Zwar sei durch eine solche Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konstruktionsbedingt mit einer gewissen Zugluft zu rechnen, doch gehe die vorliegende Zugluft über das zumutbare Maß hinaus. Die Miete darf in diesem Fall gemindert werden, jedoch sprach das Landgericht den Mietern lediglich 10 Prozent Minderung zu.
Quelle: LBS

Einbruchszahlen sinken: Eigentümer sollten jedoch in Sicherheit investieren

Laut der aktuellen „Polizeilichen Statistik" (PKS) sind die Einbruchszahlen in Wohnungen und Häusern in 2017 gesunken. Insgesamt 116.540 Mal wurden Einbrüche angezeigt – rund 23 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies entspricht dem stärksten Rückgang an Einbruchskriminalität seit fast 25 Jahren.
Der Rückgang der Einbruchszahlen wurde in allen Bundesländern bis auf Thüringen festgestellt. Die meisten Einbrüche fanden entgegen der gängigen Meinung tagsüber statt, wenn die Hausbewohner nicht zu Hause waren. So entstand in 2017 noch immer ein Gesamtschaden von etwa 360 Millionen Euro, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.
Nach wie vor vernachlässigen Eigentümer die Sicherheit der eigenen vier Wände und verzichten aus Kostengründen auf einen sicheren Einbruchsschutz. Dabei zahlen sich Investitionen in mechanische Tür- und Fenstersicherungen sowie Alarmanlagen den Sicherheitsexperten der „Initiative Nicht bei mir!“ zufolge aus und bieten einen effektiven Einbruchschutz.
Quelle: Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!"

Grundsteuerranking: Abweichungen um über 400 Euro jährlich

Die Belastung durch die Grundsteuer kann je nach Wohnort um bis zu 400 Euro jährlich variieren. Dies teilt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland aktuell mit. So zahlt ein Haushalt in Gütersloh 323 Euro Grundsteuer pro Jahr, während in Berlin rund 686 Euro jährlich anfallen.
Haus & Grund schließt aus den Ergebnissen, dass nicht allein der Wert einer Immobilie die Grundsteuerbelastung definiert, sondern auch von den Hebesätzen der Kommune abhängig ist. Beispielsweise werden die hohen Steuersätze in Städten wie Witten, Duisburg oder Berlin maßgeblich durch die Kommunen festgelegt. Die Studieninitiatoren regen daher an, die Hebesätze besonders in den hoch besteuerten Regionen zu senken.
Für die Studie wurde die Belastung eines Haushalts durch die Grundsteuer B in den nach Einwohnern 100 größten Städten in Deutschland untersucht. Dabei wurden nicht die Hebesätze der Städte verglichen, sondern die jährliche Grundsteuer eines Haushalts, der in diesen Städten wohnt, berücksichtigt.
Quelle: Haus & Grund

Bauwissen: Fachbegriffe kurz erklärt

Für den Erfolg eines Bauprojektes ist es entscheidend, alle Details und Formulierungen des Vertrags zu verstehen. Häuslebauer sollten die folgenden Fachbegriffe kennen:
Armierung
Als Armierung oder Bewehrung bezeichnet man die Verstärkung eines Baustoffes, um dessen Tragfähigkeit zu erhöhen. So werden beispielsweise Putze durch eingelegte Kunststoffgewebematten oder Streckmetallgitter verstärkt. Rissbildung bei Putzen wird dadurch vorgebeugt. Bei Betonbauteilen wird zudem Stahl eingelegt, um zusätzliche Druckkräfte aufzunehmen.
Bauanzeige
Die Bauanzeige ist eine Mitteilung an die Baubehörde und ersetzt den Bauantrag. Sie kann in Gebieten erstellt werden, in denen ein Bebauungsplan vorliegt. In einigen Bundesländern reicht eine Bauanzeige für kleinere Vorhaben und verkürzt die Bearbeitungszeit bei den Behörden erheblich.
CE-Kennzeichnungspflicht
Die CE-Kennzeichnungspflicht gilt in Europa und regelt die Vorgaben zu beispielsweise Baustoffen und deren Herstellung, Beschreibung und Qualitätsprüfung. So können Produkte und Materialien europaweit gehandelt werden. Sowohl Bauunternehmen als auch Bauherren können dadurch Leistungskennzahlen besser erkennen und vergleichen.

Regenwasser: So sparen Sie Energie und Kosten bei der Gartenbewässerung

Für die Pflanzen auf Balkons und in Gärten ist kein Wasser so wertvoll wie Regenwasser. Denn es ist frei von Chemie und weist nahezu keine Wasserhärte auf. Findige Pflanzenfreunde kennen den Wert des Wassers, das jährlich mit 100 bis 800 Litern pro Quadratmeter auf die Erde fällt und die verschiedenen Möglichkeiten, Regenwasser für sich zu nutzen.
So ist eine moderne Regentonne eine einfache und günstige Möglichkeit, Wasser zu sammeln und je nach Bedarf einsetzbar. Wesentlich teurer sind unterirdische Zisternen, die erheblich mehr Wasser speichern können. Insbesondere große Gärten oder eine zusätzliche Nutzung des Regenwassers für die Toilettenspülung bieten sich für den Einbau von Zisternen an.
Mit einfachen Sparmaßnahmen und einer geschickten Planung können Verbraucher zudem Kosten reduzieren. So sollten beispielsweise tiefwurzelnde Pflanzen wie Rosen in der Sonne, wasserintensive Pflanzen wie Rhododendren in den Halbschatten platziert werden. Darüber hinaus sollten Rasensprenger nur gezielt eingesetzt und stattdessen lieber mit der Gießkanne gearbeitet werden, da das versprengte Wasser zum großen Teil ungenutzt im Erdboden versickert.

Urteil: Geringes Gehalt ist kein Kündigungsgrund

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Mietverhältnis nicht gekündigt werden kann, wenn aufgrund eines Todesfalls der eintretende Mieter zu wenig Geld verdient. Ein Ausbildungsgehalt als Kündigungsgrund ist demnach nicht zulässig (AZ VIII ZR 105/17).
Im vorliegenden Fall hatte ein Auszubildender den Eintritt in ein Mietverhältnis erklärt, das er für seine verstorbene Lebensgefährtin angetreten hatte. Insgesamt betrug die Miete 545 Euro zuzüglich 170 Euro Nebenkosten. Der Vermieter war jedoch der Meinung, dass er aufgrund seines Ausbildungsgehalts die Miete nicht finanzieren konnte, also kündigte er den Mietvertrag.
Das Gericht entschied nun zu Gunsten des Mieters. Dieser hatte seit Beginn des Mietverhältnisses stets pünktlich gezahlt und beabsichtigte, zusätzlich Einkünfte aus einer Untervermietung zu erzielen. Die Kündigung wegen angeblicher Leistungsunfähigkeit des neuen Mieters war demnach nicht gerechtfertigt.

Heizungspumpen: Ein Wechsel lohnt sich

Heizungspumpen der älteren Generation sind regelrechte Energiefresser. Wie Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich festgestellt hat, ist die Energieersparnis selbst bei günstigen Umwälzpumpen für rund 100 Euro erheblich. Bereits nach wenigen Jahren zahlt sich die Investition in eine neue Pumpe aus.
Während Heizungspumpen aus den 90er Jahren meist mit voller Kraft das heiße Wasser durch die Rohre pumpen, passen sich moderne Systeme dem Bedarf an und verbrauchen so deutlich weniger Strom. Lediglich acht bis neun Euro Stromkosten fallen bei den Effizienzsiegern in einem Standard-Einfamilienhaus pro Jahr an. Im Vergleich: Eine Pumpe aus dem Jahr 2007 verbraucht etwa 49 Euro, ein System aus den 90er Jahren sogar noch mehr.
Der Test Heizungspumpen ist online unter www.test.de/heizungspumpen abrufbar. Neben den klassischen Modellen sind auch Pumpen für Solaranlagen und Erdwärme im Test enthalten.
Quelle: Stiftung Warentest

Wohnungsbau: Fertigstellungen trotz Anstieg noch zu gering

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt 284.000 Wohnungen gebaut. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen Anstieg von 7.100 Wohnungen und somit ein Plus von 2,6 Prozent. Der seit 2011 anhaltende Aufwärtstrend setzt sich somit weiter fort, doch bleibt die Zahl der Fertigstellungen noch immer hinter den Erwartungen zurück.
Da bereits 2016 die Zahl der Genehmigungen mit 347.000 deutlich über den tatsächlich gebauten Wohnungen lag, besteht derzeit ein Überhang von mittlerweile 653.300 Genehmigungen. Der deutlichste Anstieg bei den 2017 gebauten Wohnungen wurde bei den Neubauwohnungen in Wohngebäuden festgestellt (Plus 4,1 Prozent). Die Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen dagegen um 1,5 Prozent zurück.
Ein deutliches Plus wurde darüber hinaus bei den 2017 fertiggestellten neuen Nichtwohngebäuden festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich ihr Anteil um 4,4 Prozent auf 187,4 Millionen. Die Analysten führen dies auf einen Anstieg bei den nichtöffentlichen und öffentlichen Bauherren zurück.
Quelle: Destatis

Bautipp: Die Vor- und Nachteile von Systemkellern

Wer sich im Rahmen seines Hausbaus für einen Systemkeller entscheidet, nimmt in der Regel an, ein Standardsystem zu erhalten, das erprobt und qualitativ hochwertig ist. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, kann die vermeintliche schnelle und einfache Lösung später erhebliche Probleme verursachen.
Denn nach Erfahrungen der Bauexperten werden die Systeme nicht immer so hergestellt, wie es im Vertrag vereinbart wurde. Immer wieder werden bei Gutachten gravierende Mängel festgestellt. So wird beispielsweise ab und an nur ein Teil der berechneten Bewehrung eingebaut, was insbesondere in Erdbebengebieten die Standsicherheit des Kellers gefährden kann. Auch ist die Betondeckung über dem Bewehrungsstahl oft nicht ausreichend oder die Lage der Bewehrung entspricht nicht den Vorgaben.
Das Problem: Auch wenn standardisierte Systeme in der Regel gut durchdacht sind, ist die korrekte Ausführung auf der Baustelle entscheidend für die Qualität des Kellers. Wollen Bauherren sichergehen, sollten sie sich sowohl bei der Vertragsprüfung als auch bei der baubegleitenden Qualitätskontrolle von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten lassen.
Quelle: VPB

Private Energiewende: Energieeffizient Wäsche waschen

Immer mehr Verbraucher wünschen sich einen energieeffizienten Haushalt. Den großen Schnitt schaffen in erster Linie eine umfassende Sanierung, eine neue Heizung sowie moderne Haushaltsgeräte, um nachhaltig Energie und Kosten einzusparen. Doch auch mit kleinen Schritten lässt sich etwas tun, um der privaten Energiewende ein Stück näher zu kommen.
Wer beispielsweise mit niedrigen Temperaturen wäscht, schont die Umwelt und spart Stromkosten – mit gleichem Ergebnis. Denn die heutigen Waschmittel sind in der Regel so effektiv, dass sie auch bei 30 Grad saubere Wäsche waschen können. Die Nutzung der „ECO“-Programme nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, dafür kommen sie mit weniger Wasser aus und sind somit effizienter.
Auf die Energieeinsparung durch Beladungsautomatik sollten sich Verbraucher dagegen nicht verlassen. Der Verbrauch von Strom und Wasser ändert sich bei halber Beladung nur geringfügig. Bei hartnäckigen Flecken sollte zudem auf Vorwäsche verzichtet und diese stattdessen mit speziellen Reinigern vorbehandelt werden.

Quelle: Immonewsfeed


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