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Aktuelle News

Urteil: Fristlose Kündigung unzulässig bei Umzug ins Pflegeheim

Ein älteres Paar aus Berlin muss aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation in ein Pflegeheim ziehen und kündigt fristlos und vorsorglich fristgemäß zum nächstmöglichen Zeitpunkt das Mietverhältnis einer Mietwohnung.
Der Vermieter sieht jedoch keinen Anlass zu einer außerordentlichen Kündigung und bestätigt diese fristgerecht zum Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist. Da das Paar den ausstehenden Zahlungen für die verbliebenen Monate nicht nachgekommen ist, behielt der Vermieter die Kaution ein. Das Paar sah sich im Recht und forderte zwei Mal zur Auszahlung der Kaution auf. Aus Sicht des Vermieters war die Rückzahlung obsolet, denn der Mietrückstand überstieg das Kautionsguthaben. Das Paar klagte daraufhin und beanspruchte für sich weiterhin die Rückerstattung der Kaution.
Dieser Klage widersprach das Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg (AZ 205 C 172/18) mit der Begründung, dass eine außerordentliche Kündigung nur dann gilt, wenn diese in der Person oder in dem Risikobereich des Vermieters begründet ist. Eine Krankheit oder ein Umzug sind keine Gründe, um eine fristlose Kündigung geltend machen zu können. Somit standen dem Vermieter drei Monatsmieten zu.
Gebrauch hätte das Ehepaar von dem Anspruch auf Abschluss eines Mietaufhebungsvertrags machen können. Hier hätten sie jedoch einen Nachmieter benennen müssen, was jedoch nicht vorschriftsmäßig geschehen ist.
Quelle: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Förderung von Modellprojekten für Smart Cities

Digitale Technologien haben in den Alltag der Menschen Einzug gehalten, der digitale Wandel in den Städten ist nicht mehr aufzuhalten. Um die Stadtentwicklung aktiv zu gestalten und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern, vergibt das Bundesinnenministerium und die Förderbank KfW in den nächsten zehn Jahren Fördergelder an Kommunen, die Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung in den Städten entwickeln. Die Fördersumme bemisst sich auf insgesamt 750 Millionen Euro und besteht aus etwa 50 Modellprojekten.
Als Basis für die Modellentwicklung dient die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Charta der Dialogplattform Smart Cities. Diese beinhaltet Empfehlungen und Leitlinien, anhand deren sich die Kommunen bei der Modellentwicklung orientieren sollen. Darüber hinaus sollen die erarbeiteten Strategien auch an nicht geförderte Kommunen übertragen werden und für die Verbreitung von Lerneffekten und Wissenstransfer dienen. Dieser Transformationsprozess soll auch auf nationaler und internationaler Ebene stattfinden.
Interessierte Kommunen können sich bis zum 17. Mai unter https://www.smart-cities-made-in.de/ bewerben. In der ersten von vier Staffeln werden rund zehn Modellprojekte mit etwa 170 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt 2019 gefördert.
Quelle: BMI und KfW | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: Ende des Booms im Wohnungsbau

Es wird gebaut in deutschen Städten. Die Baubranche profitiert von der guten Auftragslage, doch die Mieter müssen mit steigenden Wohnungsmieten und Immobilienpreisen rechnen.
Laut der Studie „Hochbauprognose 2019“ des Strategieberatungsunternehmens EY Parthenon hält der Wachstumstrend im Wohnungsbau bereits nun im fünften Jahr in Folge an. Auch für die Jahre 2019 bis 2022 prognostizieren die Experten eine steigende Wachstumsrate im Wohnungsneubau und im Renovierungsgeschäft; jedoch mit einem deutlichem Abwärtstrend. Grund dafür ist ein Mangel an Fachkräften und an bebaubaren Flächen in den Ballungszentren.
Um den ansteigenden Kosten im Wohnungsbau entgegenzuwirken und Zeit beim Wohnungsbau zu sparen, sehen die Experten von EY Parthenon eine gute Lösung in der modularen Bauweise. Durch die Vorfertigung der einzelnen Wohnungsbauteile an zentralen Orten, kann sich die Dauer der Bauphase um etwa zwei bis fünf Monate verkürzen und Kosten können in einer Höhe von fünf bis zehn Prozent eingespart werden.
Quelle: EY Parthenon | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Bautipp: Fensterschutz gegen Pollen und Feinstaub

Raus aus der kalten Winterzeit, rein in den Frühling. Für viele scheint die Sonne, für Allergiker beginnt die Zeit des Niesens, der laufenden Nasen und tränenden Augen. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts leiden 30% der 18 bis 79-jährigen in Deutschland im Lauf ihres Lebens unter Allergien, die auf Umweltverschmutzung und die Zunahme der Feinstaubbelastung zurückzuführen sind.
Vor diesem Hintergrund hat ein Hersteller ein System entwickelt, das dem Schutz vor Pollen, Insekten und Staub dient. Damit können alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren, sowie Schächte mit einem angepassten Pollenschutz- und Feinstaub-Gase bestückt werden. Selbst für außergewöhnliche Fensterformen, wie z.B. Wintergärten oder Dachgeschossfenster gibt es ein maßgeschneidertes Fliegengitter.
Quelle: Warema | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Online Wärmekompass hilft bei der Suche nach der richtigen Heizung

Wer sich eine neue Heizung anschaffen möchte, sollte sich sowohl Gedanken um die Wirtschaftlichkeit, als auch um den Klimaschutz machen. Der Online Wärmekompass von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht herstellerunabhängige Heizungssysteme und hilft bei der Entscheidungsfindung.
Mit dem Wärmerechner reagiert die AEE mit Unterstützung vom Bundeswirtschaftsministerium und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) auf einen großen Bedarf: Etwa Zweidrittel aller zentralen Heizungen sind veraltet, sanierungsbedürftig oder ineffizient. Da sich der Eigentümer mit dem Kauf eines neuen Heizungssystems auf etwa zwanzig oder mehr Jahre bindet, sollten sich Käufer nicht nur Gedanken über die aktuellen Öl- und Gaspreise machen, sondern ebenfalls weitere Komponenten beachten.
In wenigen Schritten vergleicht der Wärmekompass diverse Technologien, Brennstoffe, Preise und Treibhausgasemissionen, die der jeweilige Heizungstyp verursacht. Unter Berücksichtigung von etwa 60 verschiedenen Parametern, wie z.B. Gebäudetyp, Bauart und Nutzungsfläche berechnet der Kompass, welche Heizung am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Besonders hervorzuheben ist, dass sich der Wärmerechner in erster Linie auf klimafreundliche Energieträger konzentriert. Wer auf fossile Energien zurückgreifen möchte, muss dies in dem Vergleich gesondert angeben.
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Kurzzeitvermietung kann nicht ohne Weiteres verboten werden

In Zeiten von Airbnb und anderen Unterkunftsvermittlern ist es für die meisten Eigentümer Gang und Gebe, ihre Wohnungen kurzweilig an täglich oder wöchentlich wechselnde Gäste zu vermieten. Der BGH hat bereits 2010 die Zulässigkeit der Kurzzeitvermietung festgestellt. Die Mitglieder einer aus acht Einheiten bestehenden Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) einer Immobilie in Papenburg möchten diese Regelung nun ändern und einer Eigentümerin die Kurzzeitvermietung ihrer Wohnung untersagen.
Als Basis für das Änderungsvorhaben soll eine in der Teilungserklärung vereinbarte Öffnungsklausel dienen, welche besagt, dass Änderungen an bestehenden Regelungen vorgenommen werden können, sollte per Mehrheitsbeschluss eine Dreiviertelmehrheit vorliegen. Die sieben Mitglieder der WEG der Immobilie waren sich einig und änderten den Paragraphen.
Diesen Beschluss hat die Wohnungseigentümerin angefochten und vor dem BGH (AZ V ZR 112/18) Recht bekommen. Grundsächlich berechtigt die Öffnungsklausel zu mehr Flexibilität, um Änderungen per Mehrheitsbeschluss zu erlauben. Zum Schutz der Minderheit bezieht sich dies jedoch nicht auf „mehrheitsfeste“ Rechte, zu denen die Untervermietung einer Immobilie gehört. Eigentumswohnungen dienen dem Wohnzweck und folgen somit einer Zweckbestimmung. Änderungen an der Teilungserklärung können nicht mit einer Stimmenmehrheit beschlossen werden, sondern brauchen die Zustimmung aller Einheiten.
Quelle: BGH | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Die Zukunft der Mieterkommunikation ist digital

Die Digitalisierung hat unseren Alltag seit Jahren fest im Griff. Allmählich breitet sie sich auch in andere Bereiche aus – wie beispielsweise in der Mieterkommunikation.
Schwarze Bretter mit Papieraushängen? In immer mehr Hausfluren ist das Vergangenheit. Statt Zettelwirtschaft informieren interaktive Displays die Mieter über Neuigkeiten. Denn die digitale Kommunikation besitzt zahlreiche Vorteile.
So können Mieter über das interaktive Display nicht nur Informationen konsumieren, sondern auch mit dem Vermieter selbst kommunizieren und beispielsweise defekte Lampen oder andere Schadensfälle melden. Zudem gehen – anders als bei den losen Zetteln an der analogen Pinnwand – keine wichtigen Informationen verloren.
Quelle: Haufe | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Einbruchsstatistik 2018: Licht und Schatten

Vor wenigen Wochen stellte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2018 vor. Nach seiner Aussage ist die Zahl von Wohnungseinbrüchen deutschlandweit zurückgegangen. Doch stimmt das wirklich?
Untersucht man die Zahlen in den einzelnen Landkreisen fällt vor allem eins auf: Die Fälle von Wohnungseinbrüchen sind in zahlreichen Landkreisen sowie kreisfreien Städten im Vergleich zu 2017 gestiegen. Betroffen sind Kommunen in Ost und West.
Trauriger Spitzenreiter ist der Landkreis Gifhorn, hier wurden 2018 91 Einbruchsdelikte je 100.000 Einwohner mehr registriert. Auch in Pinneberg (65), Chemnitz (90) und Neumünster (73) gab es mehr Einbrüche als 2017. Hinzu kommen weitere 20 Kreise, die einen leichten Zuwachs an Wohnungseinbrüchen verzeichnen.
Quelle: Bundeskriminalamt | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Viele Sturmschäden werden zu spät erkannt

Die triste Winterzeit mit den teils stürmischen Phasen ist vorbei. Spätestens jetzt sollten Hausbesitzer Haus und Garten auf bisher unentdeckte Sturmschäden untersuchen.
Denn kippt beispielsweise jetzt im Frühjahr ein Baum auf das Haus, ist es teilweise schwer nachzuwiesen, dass er bereits durch winterliche Stürme gelockert wurde. Hier sind Hauseigentümer in der Beweispflicht.
Und auch Sturmschäden am Dach können bei zu später Entdeckung teure Folgen haben. Helfen kann hier ein unabhängiger Bausachverständiger. Er erkennt lose Ziegel und weist auch auf andere Sturmschäden hin, die Eigentümer nicht entdeckt hätten. In den meisten Fällen verhindern Hausbesitzer dadurch späteren Ärger mit den Versicherungen.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Ab 2050 könnte 86% des Strombedarfs von erneuerbaren Energien kommen

Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die fast den gesamten Strombedarf weltweit decken: ab 2050 könnte das Realität werden. Davon geht die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) aus.
Denn laut einer Untersuchung der Irena sei das Potenzial regenerativer Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser noch lange nicht ausgereizt. Würde dieses Potenzial stärker genutzt, könnte ab 2050 86 Prozent des Strombedarf über diese Energiequellen genutzt werden – auch wenn parallel der globale Strombedarf steigen sollte.
Um die weltweiten Klimaziele des Vertrages von Paris einzuhalten, muss nach Ansicht von Irena der Umbau des Energiesektors intensiviert werden. Nur so könne nach Meinung der Agentur die Erderwärmung langfristig gestoppt werden.
Quelle: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Einmalige Kosten kann Vermieter nicht auf seine Mieter umlegen

Lässt der Vermieter einen morschen Baum im Garten des Mietshauses fällen, geschieht dies fast immer aus sicherheitsrelevanten Aspekten und wird von den Mietern begrüßt. Doch kann der Vermieter die entstandenen Kosten auch auf alle Mieter umlegen? Das musste das Landgericht Berlin jüngst klären.
Konkret ging es in dem Fall um eine marode Birke, die der Vermieter fällen ließ. Die dadurch entstandenen Kosten legt er im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter um. Eine Mietpartei verweigerte jedoch die Zahlung, da es sich ihrer Meinung nach nicht um umlagefähige Betriebskosten handelte. Daraufhin zog der Vermieter vor Gericht.
Die zuständigen Richter entschieden zugunsten der Mieter (AZ 63 S 217/17). Sie wiesen in ihrer Urteilsbegründung darauf hin, dass nur Kosten für regelmäßige Gartenarbeiten über die Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter umgelegt werden können. Einmalige Maßnahmen wie das Fällen eines Baumes fallen jedoch nicht darunter. Die Kosten für das Fällen des Baumes muss der Vermieter daher alleine tragen.
Quelle: Landgericht Berlin | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Was ist Crowdinvesting?

Mit wenig Geld in Immobilien investieren? Mit Crowdinvesting ist das möglich. Was steckt hinter dieser neuen Investitionsmethode?
Zusammen mehr erreichen – unter diesem Motto investieren viele Privatanleger als „Crowd“ beispielsweise in ein Neubauprojekt. Bisher war das nur Großinvestoren wie Banken oder Hedgefonds vorbehalten. Durch die Lockerung der finanzmarktrechtlichen Bestimmungen können jetzt auch Privatpersonen Zinsen von bis zu 7 Prozent pro Jahr einstreichen.
Als Basis dient beim Crowdinvesting eine Plattform. Auf der muss der Anleger dann nur noch ein Investitionsobjekt aussuchen und die gewünschte Investitionssumme auswählen – der Mindestbeitrag ist dabei von Plattform zu Plattform unterschiedlich.
Quelle: BaFin | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Smart Home weiter auf dem Vormarsch

Vernetzte Geräte im Haushalt werden immer beliebter. Analysten der International Data Corporation (IDC) sagen für 2019 Wachstumsraten von knapp 27 Prozent voraus.
Die Zahl der ausgelieferten Geräte könnte sich dadurch auf 832 Millionen Geräte weltweit erhöhen. In den Jahren 2019 bis 2023 rechnen Experten mit einer jährlichen Wachstumsrate von knapp 17 Prozent. Während 2018 eher Produkte zum „testen“ erworben wurden, liegt 2019 der Fokus auf die Vernetzung der unterschiedlichen Geräte.
Auch in Deutschland wird das Interesse an Smart-Home-Anwendungen immer größer. Zahlreiche Neubauten bieten bereits die Voraussetzung für die Vernetzung von Smart-Technologien und sollen das Wohnen in den eigenen vier Wänden dadurch noch mehr verbessern.
Quelle: IDC | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Neues Gesetz soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen ein neues Gesetz auf dem Weg gebracht. Es soll die Genehmigung und den Bau neuer Stromtrassen beschleunigen und Landwirte schneller entschädigen.
Um mehr Strom von den Windkraftanlagen im Norden Deutschlands in die Industriezentren in Süddeutschland zu transportieren, ist der Bau neuer Stromtrassen unumgänglich. Damit diese zukünftig schneller genehmigt und gebaut werden können, verabschiedete der Bundestag ein neues Gesetzespaket. In Zukunft soll es möglich sein, einzelne Verfahrensschritte parallel durchzuführen, damit die Genehmigung zeitnah ausgestellt werden können.
Zudem sollen Landwirte, auf deren Äckern neue Stromleitungen verlegt werden sollen, Entschädigungen schneller bekommen. Dazu müssen sie sich innerhalb von acht Wochen mit dem jeweiligen Netzbetreiber einig werden.
Quelle: Deutscher Bundestag, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

2018 entstanden mehr als 300.000 neue Wohnungen in Deutschland

Das vergangene Jahr war für die Wohnungsbaubranche ein Rekordjahr. Mehr als 300.000 neue Wohnungen wurden gebaut – so viele sie seit 18 Jahren nicht mehr.
Von den 300.000 Neubauten entfielen knapp 105.000 auf Ein- und Zweifamilienhäuser. 155.000 Einheiten waren Mehrfamilienhäuser. Die übrigen 40.000 Wohnungen entstanden in bestehenden Gebäude als Erweiterungsbau. Bis 2021 erwarten die Experten jährlich etwa 190.000 neue Mehrfamilienhäuser.
Die neuen Rekordzahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich immer weniger Menschen die Neubauten leisten können. Das ifo Institut weist nochmals darauf hin, dass die Baukosten für Neubauten immer weiter steigen. Hier müsse nach ihrer Ansicht nach die Politik endlich handeln.
Quelle: ifo Institut | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Nachbar muss große Studenten-WG hinnehmen

Eine Studenten-WG ist an sich nichts Besonderes. Doch muss ein Eigentümer auch eine Wohngemeinschaft mit elf Studierenden in direkter Nachbarschaft hinnehmen?
Der Eigentümer eines Einfamilienhauses behagte es ganz und gar nicht, dass in seiner Nachbarschaft eine so große Studenten-WG entstand. Er wandte sich daher an die zuständige Bauaufsichtsbehörde und forderte diese auf, gegen diese – seiner Meinung nach unzulässigen – Immobiliennutzung vorzugehen. Als die Behörde nichts unternahm, klagte der Eigentümer vor dem Oberverwaltungsgericht.
Doch seine Klage wurde abgewiesen (AZ 8 A 10680/16). Denn die Richter erkannten eine zulässige Nutzung der Wohnung durch die elf Studenten. Allein wegen der WG-Größe sei eine unzulässige Immobiliennutzung nicht gegeben, so die Juristen.
Quelle: OVG Rheinland-Pfalz | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Zahlreichen Mietern droht hohe Heizkosten-Nachzahlung

Mieterhaushalte, die mit Heizöl heizen, müssen sich dieses Jahr auf eine saftige Nachzahlung gefasst machen. Davor warnt der Deutsche Mieterbund (DMB).
Um rund 14 Prozent sind die Kosten für Heizöl 2018 gestiegen. Diese Kosten werden nach Ansicht des DMB an die Mieter weitergegeben. So müssen Mieter, die eine 70 Quadratmeterwohnung bewohnen, mit durchschnittlich 855 Euro Heizkosten pro Jahr rechnen. Das sind rund 105 Euro mehr als 2017.
Grund für die erhöhten Kosten bei Ölheizungen sind die gestiegenen Preise für Brennstoffe und die geringere Fördermenge in Venezuela sowie den arabischen Ländern. Ölheizungen sind insbesondere auf dem Land immer noch stark verbreitet, da die Haushalte selten an das Fernwärme oder Erdgasnetz angeschlossen sind.
Quelle: Deutscher Mieterbund | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Welcher Stromverbrauch ist normal?

In der Regel wissen Verbraucher ungefähr, wie viel Strom sie pro Jahr verbrauchen. Doch kaum einer weiß, ob sie damit im Durchschnitt liegen – oder darüber. Ein Stromspiegel kann da Abhilfe schaffen.
Dabei sollten Verbraucher ihre aktuelle Stromrechnung zur Hand nehmen und den Jahresverbrauch in Kilowattstunden heraussuchen. Anschließend kann der Wert mit den Durchschnittwerten für unterschiedliche Haushaltsgrößen verglichen werden. So verbraucht ein Einpersonenhaushalte durchschnittlich 2.300 kWh im Jahr, in einem Mehrfamilienhaus sind es durchschnittlich 1.400 Kilowattstunden.
Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht etwa 3.700 Kilowattstunden, wenn damit auch das Wasser erwärmt wird, ohne eine Warmwasserbereitung sind es 3.000 kWh. In einem Mehrfamilienhaus liegt der Verbrauch bei 2.000 Kilowattstunden, wenn keine Warmwasserbereitung vorliegt.
Quelle: BDEW | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Formaldehyd hat in den eigenen vier Wänden nichts zu suchen

Staub in den eigenen vier Wänden ist völlig normal. Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) kann zwischen groben und lungengängigen Feinstäuben. Erste werden bereits in der Nase gefiltert und sind daher ungefährlich. Gefährlich sind dagegen Stäube, die die Lunge angreifen.
Dabei sind die Staubpartikel lediglich die Transportboten für Bakterien, Viren und eben auch Formaldehyd. Diese organische Verbindung ist in Spann- und Presskorkplatten sowie in Mineralfaser-Dämmstoffen enthalten und kann bei den Bewohnern über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Schäden führen.
Wurde bei einer Analyse der Raumluft Formaldehyd festgestellt, müssen die belasteten Bauteile unverzüglich saniert oder komplett entfernt werden. Komplizierter wird es bei konstruktiven Bauteilen wie Wänden, Dachbalken oder Stützen. Hier schützt nur eine Isolierung mit einem Vlies vor den giftigen Dämpfen dieser chemischen Verbindung.
Quelle: VPB | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Nachfrage nach digitalen Energieeffizienz-Lösungen nimmt rasant Fahrt auf

In Deutschland boomt der Markt für Dienstleistungen im Energieeffizienz-Sektor. Bis 2025 könnte laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger das Auftragsvolumen auf bis zu 50 Mrd. Euro wachsen.
So wächst allein der Markt für Softwarelösungen im Bereich Energiedatenmanagement pro Jahr um 14 Prozent. Gründe für diesen Boom sehen die Autoren der Studie vor allem in den technologischen Fortschritt sowie den verstärkten Klimaschutzvorgaben seitens der Politik.
Die Experten von Roland Berger raten Anbieter, ihr Wachstum jedoch langfristig zu planen und nicht auf schnelle Margen zu setzen. Oftmals macht es auch Sinn, diese speziellen Bereiche auszulagern.
Quelle: Roland Berger | Bereitgestellt für Immobilienmakler SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed


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